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BIG AT-HU
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Projekt Inhalt

Projektbeschreibung

Sprachliche, soziale und interkulturelle Kompetenzen sind wesentliche Faktoren für eine positive Entwicklung in den Grenzregionen und bilden den Grundstein für zukünftige grenzüberschreitende Kooperationen. Argumente wie Chancengleichheit, sozialer Zusammenhalt und wirtschaftliche Gründe sprechen auch für die frühe Förderung dieser Kompetenzen. Zudem bereichert früher Spracherwerb die Persönlichkeit Einzelner und schafft eine wichtige Grundlage für Wettbewerbsfähigkeit im späteren Berufsleben.

Das Projekt BIG AT-HU setzt aus diesem Grund auf die Förderung der sozialen, emotionalen und kommunikativen Kompetenzen als Grundlage für die Sprachförderung, sowie auf die Förderung der Nachbarsprachen/Mehrsprachigkeit und interkultureller Kompetenzen vom Kindergarten bis in die Schule. Zu diesen Themenbereichen werden neue didaktisch-methodische Ansätze in grenzüberschreitender Zusammenarbeit der Partner entwickelt. Das Innovative im Projekt sind die systemische Herangehensweise (Kindergarten / Eltern / Schule / Verwaltung / pädagogische Ausbildung) und die Qualitätsentwicklung der durchgängigen Sprachbildung in der Projektregion.

Allgemein fördert das Projekt die Akzeptanz der Mehrsprachigkeit und des Bildungsangebots in den jeweiligen Nachbarsprachen und betont den daraus ergebenden Nutzen in der Bevölkerung. Zudem trägt das Projekt zur Qualitätssteigerung der kompetenzorientierten sprachlichen Bildungsarbeit und zu einer Verbesserung der Einbindung wissenschaftlicher Erkenntnisse in die gelebte pädagogische (Sprachen-)Praxis bei.


Projektgebiet

Das Projektgebiet erstreckt sich über die Regionen Industreiviertel (Niederösterreich), Wien, Burgenland sowie die drei Komitaten Vas, Zala und Győr-Moson-Sopron in Westungarn.


Das Projekt in Kürze

Projektziele:

  • Steigerung der Qualität der mehrsprachigen / nachbarsprachlichen Bildung in Kindergärten und Schulen insbesondere an der Nahtstelle
    • Verknüpfung der Bildung und der Praxis in der gesamten Grenzregion
    • Festigung der integrativen Sprachvermittlung, die Sprache nicht additiv, sondern in lebensechten Situationen im Kindergarten und in der Schule fördert
    • Verbesserung der interinstitutionellen Kooperation (Kindergarten-Volksschule) mit dem Ziel Bildungsangebote betreffend Nachbarsprache/Mehrsprachigkeit durchgängig und aufeinander aufzubauen
  • Bewusstseinsbildung für Eltern, Verwaltung, Politik für die regionale sprachliche Bildungsnotwendigkeit
  • Vernetzung der (Bildungs)verwaltungen, pädagogischer Ausbildungseinrichtungen und Bildungseinrichtungen (Kindergärten, Schulen) für nachhaltige Kooperationen in der Projektregion
  • Förderung der interkulturellen Kompetenzen der Kinder, SchülerInnen, StudentInnen und PädagogInnen

 

Zielgruppen:

Kindergartenkinder, SchülerInnen, Studierende, KindergartenpädagogInnen, (Sprach)LehrerInnen, Eltern, Bildungseinrichtungen (Kindergärten, Schulen), Schul- und Kindergartenverwaltungen, pädagogische Aus- und Weiterbildungsbildungseinrichtungen, Gemeinden und Städte

Aktivitäten:

  • Erstellung eines Gesamtpakets neuer methodisch-didaktischer Materialien zur Förderung sozialer-kommunikativen Kompetenzen und der Mehrsprachigkeit/Nachbarsprachen an der Nahtstelle Kindergarten-Schule
  • Erprobung von Methoden und Modellen zur optimalen Gestaltung des Übergangs der Sprachbildung vom elementaren zum primären Bildungsbereich (Leitfaden für Sprachvermittlung in Lebensechten Situationen im Kindergarten und in der Schule, Leitfaden für die Transition Kindergarten / Volksschule mit dem Schwerpunkt „Förderung von sozialen und emotionalen Fähigkeiten als Basis für das Lernen“)
  • Installation einer elektronischen Wissensplattform zur nachhaltigen Nutzung und Vernetzung der Methoden und Materialien
  • Grenzüberschreitende Weiterbildungen und Vernetzung für PädagogInnen, StudentInnen
  • Öffentlichkeitsarbeit/Bewusstseinsbildung – verstärkte Informationen an Eltern, Verwaltungen, Politik
  • Vermittlung der Nachbarsprachen/Mehrsprachigkeit in Kindergärten und Schulen mit besonderer Berücksichtigung der Nahtstelle
  • Grenzüberschreitende Aktivitäten für Kinder und SchülerInnen

 

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