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CEPI StudentInnenaustausch im Dezember 2017

08-06-2018

1. - 2. Dezember 2017

Im Rahmen von CEPI wurden bereits mehrere Austauschprogramme erfolgreich umgesetzt. Das Ziel dieser Veranstaltungen ist es, den StudentInnen die Möglichkeit zu geben, sich zusätzliches Wissen abseits des Studienplans anzueignen. Diese neu gewonnen Kenntnisse umfassen unter anderem spezifische Charakteristika des Geflügelsektors des jeweils andern Landes sowie Herausforderungen und entsprechende Lösungsansätze im Betrieb von Produktionsunternehmen. Zusätzlich haben die StudenInnen die Möglichkeit, einen Einblick in die Aktivitäten und die damit zusammenhängende Infrastruktur der jeweiligen Partneruniversität zu bekommen. Beim StudentInnenaustauschs im Dezember 2017 wurden aktuelle Themen der Putenproduktion und Aufzucht behandelt.

Zu Beginn der Veranstaltung stellte Prof. Dr. Dr. hc Michael Hess, Leiter der Geflügelklinik an der Vetmeduni Vienna, die Geschichte der Universität im Allgemeinen sowie der Klinik im Speziellen vor. Prof. Hess erklärte den TeilnehmerInnen die Schwerpunkte der Klinik, die Untersuchungen die durchgeführt werden sowie die damit zusammenhängende Infrastruktur.

In einer anschließenden Führung wurden die Molekularbiologie, Parasitologie-, Bakteriologie-, Histologie-, und Serologie-Labore besichtigt. Das MALDI-TOF Massenspektrometer, das bei der Führung ebenfalls vorgestellt wurde, ermöglicht es der Klinik neue Gebiete in der Forschung zu erschließen. Außerdem ist es damit möglich, innovative diagnostische Methoden anzuwenden, die die Geflügelklinik zu einer der führenden Institutionen in ihrem Bereich in Europa machen.

Der Führung durch die Geflügelklinik der Vetmeduni Vienna folgte ein Besuch der Pöttelsdorfer Putenspezialitäten GmbH, eines Putenschlachthofs im Burgenland. Dieser Schlachtbetrieb ist Teil einer Integration verschiedener lokaler Unternehmen. Die Tierärztin des Unternehmens, Frau Dr. Bärbel Mägdefrau-Pollan, stellte die Struktur dieser Integration vor. Außerdem zeigte sie wichtige Fragestellungen zur Geflügelgesundheit und andere aktuelle Herausforderungen des österreichischen Putensektors auf.

Das Programm wurde mit einer Besichtigung eines Zulieferbetriebs der vorgestellten    Integration fortgesetzt. Franz Haider, der Besitzer des Putenbetriebs in Kleinfrauenhaid führte durch zwei Stallungen der 4-5 Wochen alten Tiere und stellte die damit zusammenhängende Infrastruktur vor. Außerdem wurden den TeilnehmerInnen im Zuge der Exkursion praktische Aspekte der österreichischen Putenhaltung nähergebracht.

Zum großen Vorteil der StudentInnen hatten sie die Möglichkeit, zusammen mit Fachleuten an der Veranstaltung teilzunehmen. So konnten Fragen vor Ort diskutiert werden, die im Zuge der praktischen Aktivitäten auftraten. Außerdem konnten die ungarischen StudentInnen von Ungarischen ExpertInnen aus erster Hand erfahren, welche aktuellen Herausforderungen und Lösungsansätze im heimischen Geflügelsektor existieren.

Den Abschluss der Veranstaltung machte ein gemeinsamer Besuch des familiär geführten Liszt-Heurigen, der in Leithaprodersdorf (Burgenland) lokale Produkte verarbeitet.

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