Interreg ornament

SO41 Netzwerke

Key Information


Lead Partner

Chance B - Sozialbetriebs-GmbH

Email:

office@chanceb.at

Efre-Kofinanzierung:

€ 1 146 837,17

Gesamtkosten:

€ 1 349 220,21

Laufzeit:

01/2017 - 12/2019

Projektpartner

Europäisches Zentrum für Wohlfahrtspolitik und Sozialforschung
Egyesített Egészségügyi és Szociális Intézmény Győr
Pálos Károly Szociális Szolgáltató Központ és Gyermekjóléti szolgáIat
Zalaegerszegi Gondozási Központ

Zusammenfassung


2010 hat die Weltgesundheitsorganisation die Initiative Age-friendly World gegründet. Vision ist die Umgestaltung aller Städte und Regionen zu einem großartigen (!) Lebensraum, um alt zu werden. Das Projekt Age-friendly Region wird dazu beitragen, die Grenzregion Ungarn - Österreich dieser Vision näher zu bringen. Alter und Pflege ist eine wachsende Herausforderung für unsere Gesellschaften. Bisherige Bewältigungsformen wie ein verstärktes Engagement von Angehörigen oder ein stärkerer Ausbau von Pflegeheimen sind kaum mehr zur Verbesserung der Situation älterer pflegebedürftiger Menschen geeignet. Das Projekt Age-friendly Region wird deshalb neue Ansätze entwickeln, damit alle Menschen der Region (und ihre Angehörigen) auch im Alter in hoher Lebensqualität und größtmöglicher Autonomie in ihrer gewohnten Umgebung verbleiben können. Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit ermöglicht es, Wissen und Erfahrungen beider Länder zu nutzen und darauf aufbauend ein gemeinsames Modell zu erarbeiten. 6 Case-ManagerInnen werden im Rahmen von Pilotprojekten über 200 Personen mit neuen methodischen Ansätzen dabei unterstützen, individuelle Versorgungskonzepte zu erstellen, die optimal auf die jeweiligen Lebens- und Wohnsituationen abgestimmt sind und durch die vorhandene  Ressourcen bestmöglich genutzt werden. Der gemeinsame wissenschaftliche Partner wird die Erfahrungen und Wirkungen dieser neuen Dienstleistungen nach wissenschaftlichen Standards auswerten und die Möglichkeit eröffnen, von den Unterschiedlichkeiten beider Länder systematisch zu lernen. Die Gesundheitsstrategien beider Länder streben seit längerem eine bessere Unterstützung älterer Menschen bei der Organisation von Alltag und Pflege zu Hause und eine bessere regionale Abstimmung der diesbezüglichen Dienstleistungen an. Age-friendly Region wird ein wichtiger Schritt der Region in diese Richtung sein und erstmals eine bilaterale Zusammenarbeit zwischen AT und HU in diesem Bereich etablieren.


 

Key Information


Lead Partner

Die Oststeirische Städtekooperation

Email:

wolfgang.weber@gleisdorf.at

Efre-Kofinanzierung:

€ 1 299 281,66

Gesamtkosten:

€ 1 528 566,67

Laufzeit:

05/2016 – 10/2019

Projektpartner

Körmend Város Önkormányzata
Lenti Város Önkormányzata

Zusammenfassung


Vertiefung einer erfolgreichen trilateralen Partnerschaft

Das Projekt hat in der Periode 2007-13 geholfen, eine Partnerschaft von 24 Städten (AT-SI-HU) zu etablieren und pilothafte Kooperationsaktivitäten umzusetzen. Auf Basis dieser Erfahrungen werden die beteiligten 8 österreichischen, 7 ungarischen (und 9 slowenischen) Städte die Initiative weiter vertiefen und auf zwei sehr aktuelle und für die Region charakteristische Herausforderungen fokussieren. Um die Rolle der Kooperation in den Städten auf politischer, administrativer, wirtschaftlicher und touristischer Ebene stärker zu betonen haben die österreichischen Städte einen eigenen Verein als Träger gegründet, welcher alle Aktivitäten als Leadpartner bündelt und die Basis für eine trilaterale Trägerschaft als zentrales Projektergebnis darstellt. Das übergeordnete Ziel ist analog zur PA 4 des AT-HU-Programms einer Verbesserung der institutionellen Kapazitäten die Stärkung öffentlicher Dienstleistungen der Städte, bzw. Effizienz ihrer Akteure im Netzwerk als wichtigste Träger einer polyzentrischen und wachstumsorientierten Entwicklung der grenzüberschreitenden Region SI-HU-AT durch


  • die Abstimmung und Weiterentwicklung der Positionierung der einzelnen Netzwerkpartner als individuell profilierte und überregional wahrnehmbare Leuchttürme der Region wie auch der Kooperation in ihrer Gesamtheit
  • die gemeinsame Entwicklung und Implementierung von innovativen und standortbezogenen Kaufkraftbindungssystemen als Strategie zur Bewältigung von aktuellen Herausforderungen wie zb. Digitale oder Demographische Wandel.


 City Cooperation II entwickelt Lösungen, die zu einer verbesserten grenzüberschreitenden Zusammenarbeit der Gemeinden und Institiutionen auf Basis konkreter Ergebnisse führen und in weiterer Folge die regionale Wettbewerbsfähigkeit messbar erhöht.

Key Information


Lead Partner

Nyugat - Pannon Terület- és Gazdaságfejlesztési Szolgáltató Közhasznú Nonprofit Kft.

Email:

peter.halinka@westpannon.hu

Efre-Kofinanzierung:

€ 697 083,08

Gesamtkosten:

€ 820 097,75

Laufzeit:

01/2016 - 12/2019

Projektpartner

Regionalmanagement Burgenland GmbH
NÖ.Regional.GmbH

Zusammenfassung


Das Projekt beabsichtigt grundsätzlich auf die Herausforderungen, die das vorherige Projekt „RECOM“ entdeckte, zu fokussieren. Dazu gehört, vor allem, das oft fehlende Wissen in einigen Themenbereichen der Raum- und Regionalentwicklung in Bezug auf die Nachbarländer/Regionen oder sogar die Europäische Union, auf beiden Seiten der Grenze.

Das grundlegende Ziel des Projektes ist die auf beiden Seiten der Grenze verfügbare Kenntnisse und Informationen zu teilen, denn die Grundvoraussetzung für eine gemeinsame, tatsächliche, grenzüberschreitende Raumentwicklungsaktivität ist die Existenz einer gemeinsamen Wissensbasis. Die Gesamtziele sind eine grenzüberschreitende regionale fachliche Wissensbasis herauszuarbeiten und teilen („was ist mit der anderen Seite der Grenze/in der EU?“), die regionalen Managementstrukturen/Verwaltungseinheiten gegenseitig kennen zu lernen („wer ist wofür verantwortlich auf die andere Seite der Grenze/in der EU?“), die kulturellen und organisatorischen Eigenheiten bekannt zu machen („wie werden die Probleme auf die andere Seite der Grenze/in der EU bewältigt?“).

Im Rahmen des Projektes werden eine grenzüberschreitende Bildungsakademie, Strategien für grenzüberschreitende Raum- und Regionalpolitik  auf regionale und Programmebene gebracht, sowie people-to-people Aktivitäten, die die direkten organisationsübergreifenden Beziehungen stärken sollen, durchgeführt. Die direkten Nutznießer sind die Experten, die auf alle Ebene der Raumentwicklung arbeiten, die lokalen und regionalen Entscheidungsträger, die Nichtregierungsorganisationen.

Das Projekt fokussiert methodisch auf drei aufeinander aufbauenden Ebenen:

  • Die EU-Beihilfepolitik, grenzüberschreitende Planung, Raum- und Siedlungsentwicklung in Ungarn und in Österreich
  • Die Verbindung der Politik der Grenzregion zur makroregionalen Politik (Donaustrategie, Centrope).
  • Der Auf- und Ausbau von people-to-people Aktivitäten und Netzwerken auf lokaler Ebene.

Key Information


Lead Partner

Österreichischer Gewerkschaftsbund

Email:

bertold.dallos@oegb.at

Efre-Kofinanzierung:

€ 785 677,31

Gesamtkosten:

€ 924 326,25

Laufzeit:

01/2017 – 12/2019

Projektpartner

Magyar Szakszervezeti Szövetség

Zusammenfassung


Der Arbeitsmarkt der Grenzregion Burgenland – Westungarn erlebt eine dynamische Entwicklung, die auf beiden Seiten der Grenze neben positiven auch einige negativen Auswirkungen hat und welche die arbeitsmarktrelevanten Behörden vor Herausforderungen stellen.

Es pendeln täglich bis zu 20.000 ungarische ArbeitnehmerInnen über die Grenze, viele von Ihnen haben saisonal wechselnde Arbeitsplätze in Ungarn und in Österreich. Das bedeutet grenzüberschreitende und teils oft wechselnde Zuständigkeit und Relevanz für die Sozialversicherung, Besteuerung und sonstigen Regelungen betreffend GrenzgängerInnen.

Ziel des Projekts ist, die bereits bestehende Kooperationen zwischen arbeitsmarktrelevanten Behörden zu institutionalisieren, um eine nachhaltige grenzüberschreitende Kooperation und eine verbesserte Kommunikation zu erreichen. Durch diese Kooperation kann eine bessere Integration von grenzüberschreitenden Sachverhalten in die Arbeitsabläufe der ungarischen und österreichischen Behörden erreicht werden, und auch eine Vereinfachung und bessere Verständnis der Amtswege für die GrenzgängerInnen.

Die Einbindung von allen arbeitsmarktrelevanten Behörden und Institutionen auf beiden Seiten der Grenze sowie die Fokussierung auf die spezielle Situation der Region durch den großen Anteil der TagespendlerInnen am Arbeitsmarkt sind wichtige Aspekte für das Projekt.

Neben langjährigen Erfahrungen der Projektpartner in der Beratung von GrenzpendlerInnen bildet eine umfassende Studie zur Situation der GrenzpendlerInnen die Grundlage für die weiteren Projektaktivitäten und für die Verbesserung der institutioneller Kooperation.

Key Information


Lead Partner

Land Burgenland

Email:

markus.rothensteiner@bgld.gv.at

Efre-Kofinanzierung:

€ 699 078,49

Gesamtkosten:

€ 822 445,30

Laufzeit:

01/2017 - 12/2019

Projektpartner

Győr-Moson-Sopron Megyei Kormányhivatal
Universität für Bodenkultur Wien
Széchenyi István Egyetem

Zusammenfassung


Die Pollen des Unkrauts Ragweed gelten als besonders aggressiver Allergie-Auslöser und verursachen jährlich einen enorm hohen volkswirtschaftlichen Schaden. Während Ungarn seit langem betroffen ist und Bekämpfungsmaßnahmen sowohl organisatorisch als auch rechtlich erfolgreich verankert hat, hat sich die Pflanze in Österreich erst in den letzten Jahren verstärkt ausgebreitet. Da die Verbreitung v.a. aus den östlichen Nachbarländern erfolgt, ist das Burgenland besonders stark betroffen. Jedoch gibt es derzeit auf AT Seite weder eine geregelte Vorgehensweise zur Erfassung und Bekämpfung von Ragweed noch eine Zusammenarbeit mit den HU Behörden. Dieses Ungleichgewicht in der Handlungsfähigkeit der Verwaltungssysteme stellt eine große Herausforderung für die Grenzregion dar. Da Ragweed vor der Grenze nicht halt macht, kann das Problem nur durch gemeinsames Handeln bekämpft werden.

Das Projekt hat sich zum Ziel gesetzt, eine nachhaltige institutionelle Kooperation zw. den relevanten AT und HU Akteuren zum Thema Ragweed-Bekämpfung aufzubauen. Dadurch wird ein Know-how-Transfer ermöglicht, von dem beide Seiten profitieren und durch den die Qualität des öffentlichen Dienstes und damit auch die Lebensqualität der Bevölkerung verbessert werden.

Im Rahmen einer Erhebung und Forschung werden grundlegende Daten und Informationen erhoben (Ko 1: Grenzüberschreitende Zusammenarbeit von Universitäten im Rahmen der Forschungsarbeiten), auf deren Basis grenzüberschreitend koordinierte Empfehlungen für eine Bekämpfung und Verhinderung der Ausbreitung gemacht werden. Durch den Aufbau eines gemeinsamen Ragweed-Meldesystems wird erstmals ein grenzüberschreitender Datenaustausch ermöglicht. Mit der Etablierung einer bilateralen Ragweed-Arbeitsgruppe mit Experten aus beiden Ländern wird der Grundstein für eine langfristige institutionelle Zusammenarbeit gelegt (Ko 2: Grenzüberschreitende Zusammenarbeit von relevanten Akteuren im Bereich Ragweed-Bekämpfung).

Key Information


Lead Partner

Europäisches Zentrum für Erneuerbare Energie Güssing GmbH

Email:

k.boedi@eee-info.net

Efre-Kofinanzierung:

€ 279 477,09

Gesamtkosten:

€ 328 796,58

Laufzeit:

04/2017 - 05/2019

Projektpartner

Körmend és Kistérsége Önkormányzati Társulás

Zusammenfassung


Die Sammlung, Behandlung und Verwertung von energiereichen Roh- und Reststoffen bedeutet ein ungeklärtes Problem im Interesse der Sicherung und Steigerung der Wertschöpfung, der Sicherung der bestehenden Biomasse-Energieanlagen, der Schaffung von neuen erneuerbaren Energieanlagen, der Steigerung der Energie- und Ressourceneffizienz in der grenzüberschreitenden Projektregion Ökoenergieland (ÖE) und Kleinregion Körmend. Einerseits verlangen die Biomasse-Energieanlagen immer mehr Rohstoffe, andererseits entstehen immer größere Mengen an Reststoffen (z.B. Klärschlamm) die gesammelt, behandelt und verwertet werden müssen und die relevanten Gesetze (z.B. Deponierung oder landwirtschaftliche Ausbringung vom Klärschlamm) laufend strenger werden. Dazu kommt noch, dass die Potenziale der nicht zu Haushaltsbioabfall gehörenden, zurzeit nicht gesammelten und nicht verwerteten Reststoffe (z.B. Uferholz, Gras-, Strauch-, Baum- und Rebschnitt in den Gemeinden), auch sehr hoch eingeschätzt wird. Die bestehenden Energieerzeugungsanlagen im ÖE werden bereits teilweise von Ungarn mit Rohstoffen versorgt, aber die Versorgung passiert zurzeit noch unstrukturiert und das ist für Energieanlagen und Rohstofflieferanten gleichermaßen nachteilig.

Hauptziele des Projektes:

  • Ausarbeitung  eines strukturierten, grenzüberschreitenden, den gesetzlichen Vorschriften entsprechenden Roh- und Reststoffsammlungssystems und Überführung in ein  Verwertungssystem im Interesse der Wirtschaftlichkeit der bestehenden Biomasse-Energieanlagen und der Schaffung neuer Energieanlagen in der grenzüberschreitenden Projektregion.
  • Im Speziellen die Untersuchung der Möglichkeit der energetischen Verwertung des Klärschlammes (Klärschlammstrategie entsprechend) und der in dem neu gestalteten Rohstoffsammlungssystem zur Verfügung stehenden Biomasse durch innovative Technologien in den Projektregionen.
  • institutionelle Harmonisierung Betriebsenergiefeld.

Key Information


Lead Partner

Győr-Moson-Sopron Megyei Kereskedelmi és Iparkamara

Email:

felhelyesnejudit@gymskik.hu

Efre-Kofinanzierung:

€ 886 011,33

Gesamtkosten:

€ 1 042 366,32

Laufzeit:

01/2018 – 06/2020

Projektpartner

Széchenyi István Egyetem
Kisalföldi Vállalkozásfejlesztési Alapítvány
Fachhochschule Burgenland GmbH
Wirtschaftskammer Burgenland
Wirtschaft Burgenland GmbH
CAMPUS 02 - Fachhochschule der Wirtschaft GmbH

Zusammenfassung


In der Programmregion gibt es das Problem, dass die wirtschaftliche Leistung dank des vorhandenen Innovationspotentials über dem EU-Durchschnitt liegt, aber die Innovationsstärke den EU-Durchschnitt nicht erreicht. Hauptziele des Projekts sind: junge Unternehmen (<5 Jahre) durch Betreuung und Coaching zu stärken und deren Innovationsleistung zu verbessern sowie eine grenzüberschreitende Wirtschaftsgemeinschaft zur Verankerung einer langfristigen innovativen und wirtschaftlichen Kooperation zu schaffen.

Im Rahmen des Projektes wird eine aktive Zusammenarbeit zwischen jungen Firmen und Startups gefördert. Durch die maßgeschneiderten F&E-Aktionspläne für Universitäten und Unternehmen kann die Infrastruktur der Forschungsstätten sowie deren Know-how intensiver genutzt werden. Die Unternehmen können durch die neuen F&E Möglichkeiten und Dienstleistungen ihre Geschäftsergebnisse verbessern, womit sie den Grundstein für eine langfristig erfolgreiche Tätigkeit legen. Durch gezielte Betreuung der Startups und mit der Erweiterung der Kenntnisse von jungen Unternehmen im Bereich Innovationsmanagement verbessern sich die Überlebenschancen der Firmen. Eine der Zielgruppen des Projekts sind junge Unternehmen auf beiden Seiten der Grenze. Im Rahmen des Projekts werden einzelne Firmen (durch Betreuung und Coaching) und Gruppen (Workshops zu unterschiedlichen Themen, Firmenbesuche) unterstützt. Auf beiden Seiten der Grenze wird die gleiche Methode zur Bewertung der Innovationsleistung angewandt, was die einzelnen Werte vergleichbar macht. Die Schaffung einer grenzüberschreitenden Wirtschaftsgemeinschaft gilt als völlig neu. Dies sollte sogar auf EU-Ebene weitergeführt werden. Die Projektpartner können von den Methoden, die bei der gemeinsamen Bewertung der selektierten Ideen, während der gemeinsamen Schulungen und der Aufstellung von gemischten Pilotteams Anwendung finden, sogar langfristig Gebrauch machen.


buildings
Priorität 1
WETTBEWERBSFÄHIGKEIT
VON KMU
envira
Priorität 2
UMWELTSCHUTZ
UND EFFIZIENTE
RESSOURCENNUTZUNG
rail
Priorität 3
NACHHALTIGER
VERKEHR
institution
Priorität 4
BESSERE
INSTITUTIONELLE
ZUSAMMENARBEIT

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