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Interreg AT-HU 2021-2027

Intro

Das Programmierungsverfahren für das Interreg-Programm Österreich-Ungarn 2021-2027 begann im Jahr 2019, als der Begleitausschuss (MC) der Verwaltungsbehörde (MA) das Mandat erteilte, den Nominierungsprozess für eine Programmierungsgruppe (PG) einzurichten. Der gesamte Programmierungsprozess wird von der Verwaltungsbehörde koordiniert, während die PG das wichtigste Entscheidungsgremium ist und ihre Sitzungen als DAS Diskussionsforum für alle Programmierungsfragen dienen.

 

Als Ergebnis wird in Kürze das neue Interreg-Programmdokument (IP) zur Verfügung stehen. Dieses Dokument legt die gemeinsame Programmstrategie, die Partner und die Finanzen fest, spezifiziert die Prioritäten, gibt Richtlinien für die Kommunikation und die Projekte und bestimmt die Programminstitutionen.

 

Das Programmdokument folgt den nun endgültigen EU-Verordnungen: VERORDNUNG (EU) 2021/1058 über den EFRE und den Kohäsionsfonds, VERORDNUNG (EU) 2021/1059 über Interreg und VERORDNUNG (EU) 2021/1060 über gemeinsame Bestimmungen. Die endgültigen Versionen sind seit dem 30. Juni 2021 verfügbar.

 

Während des gesamten Verfahrens konnten wir die vielen Erfahrungen aus den vergangenen Programmen nutzen, und wir freuen uns, Sie über die großen Erfolge der bisherigen Programmplanung zu informieren.


Stand der Programmierung

Die Ereignisse beschleunigen sich in letzter Zeit: Die meisten Kapitel des Interreg-Programms (IP) und die finanziellen Beiträge der Mitgliedsstaaten sind fast abgeschlossen. Der künftige thematische Schwerpunkt und das Programmgebiet stehen fest, die Erkenntnisse aus den Stakeholder-Konsultationen sind eingearbeitet, das Indikatorensystem zur Messung der Programmergebnisse ist in Arbeit.

Was die Administration betrifft, so besteht Einigkeit darüber, die erfolgreiche Struktur des Programmmanagements beizubehalten. Interreg AT-HU wird wieder vom Regionalmanagement Burgenland als Verwaltungsbehörde geleitet, unterstützt vom Széchenyi Programmbüro , das das gemeinsame Sekretariat unterhält.

 

Wie es zu all dem kam?

Der Prozess begann mit einer gründlichen Analyse des Programmgebiets. Die territoriale und sozioökonomische Analyse berücksichtigt Basisdaten, alle relevanten nationalen/regionalen und EU-Strategien sowie die Ergebnisse der Programmevaluierung des Programms 14-20. Darauf aufbauend erarbeiteten die externen Experten in einem Strategiebildungsprozess mit der PG und unter breiter Einbindung verschiedener Stakeholder (Stakeholderkonsultation) einen Vorschlag für die zukünftige thematische Konzentration. Dieser Prozess ist im Bericht für die strategische thematische Ausrichtung abgebildet, der während des gesamten Prozesses als Diskussionspapier für die Auswahl und Nichtauswahl von Zielen für das zukünftige Programm diente. Der Bericht wurde im April 2021 fertiggestellt.

 

Alle relevanten Dokumente sind im Download-Bereich verfügbar.

 

Begleitet wird der gesamte Prozess von der Strategischen Umweltprüfung (SUP), die die Umweltauswirkungen der geplanten Interventionen analysiert.

 

Wie geht es weiter?

Nun werden der endgültige Entwurf des Interreg-Programms und der Entwurf des Umweltberichts der öffentlichen Konsultation unterzogen, bei der die Umweltbehörden, alle interessierten Interessengruppen und die Öffentlichkeit eingeladen sind, den Entwurf des Interreg-Programms zu überprüfen und zu kommentieren. Nach Einarbeitung der wertvollen Beiträge aus der öffentlichen Konsultation und nach Zustimmung der teilnehmenden Mitgliedsstaaten wird das Interreg-Programm der Europäischen Kommission für das Genehmigungsverfahren vorgelegt, das für das vierte Quartal 2021 geplant ist.


Thematischer Schwerpunkt

Unser thematischer Fokus wird sich nicht grundlegend ändern, obwohl einige Anpassungen an die zukünftigen Erwartungen vorgesehen sind. Um die relevanten Herausforderungen effektiv anzugehen, haben wir 3 POs und 1 ISO für die nächste Periode ausgewählt und zugeschnitten.

 

Es ist keine Überraschung, dass wir uns für die Priorität "ein Grüneres, CO2-armes Europa (PZ2)" entschieden haben, die Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel, Biodiversität, Wassermanagement und grüne Infrastruktur umfasst.

 

Noch viele Möglichkeiten werden am Horizont der Priorität "ein stärker vernetztes Europa (PZ3)" gesehen. In diesem Bereich unterstützen wir Initiativen für eine bessere, nachhaltige, klimaresistente, intelligente und intermodale nationale, regionale und lokale Mobilität.

 

Massnahmen zur Verbesserung des gleichberechtigten Zugangs zu inklusiven und hochwertigen Dienstleistungen in den Bereichen Bildung, Ausbildung und lebenslanges Lernen waren schon immer eines unserer Hauptthemen, wir werden auch weiterhin Projekte innerhalb der Priorität "ein sozialeres Europa (PZ4)" unterstützen.

 

So weit, so gut, kommt uns bekannt vor, oder? Wo steht die Kultur, der nachhaltige Tourismus oder die Zusammenarbeit zwischen Bürgern und Institutionen? Projekte zum kulturellen Erbe und zum nachhaltigen Tourismus haben ihren Platz innerhalb von PZ4, darüber hinaus umfasst das brandneue ISO1 (Interreg-spezifisches Ziel) die rechtliche und administrative Zusammenarbeit sowie die Zusammenarbeit zwischen Bürgern, zivilgesellschaftlichen Akteuren und Institutionen.


Stakeholder Konsultation

Basierend auf den Ergebnissen der Territorialen und Sozioökonomischen Analyse war der nächste Schritt Überlegungen zur Auswahl der Politischen Ziele und den zugehörigen Spezifischen Zielen sowie der Interreg spezifischen Ziele für das IP AT-HU 2021-2027, demnach Überlegungen zur thematischen Konzentration des zukünftigen Programms.

 

Zu diesem Zweck wurde ein grenzüberschreitender Strategieentwicklungsprozess durchgeführt mit starker Einbindung der wichtigsten Interessensgruppen. Die Stakeholder Konsultation beinhaltete eine Online-Konsultation gestartet im November 2020 und zusätzliche Online-Workshops für wichtige Akteure.

 

Das Ziel der Online-Befragung war Rückmeldungen zu einer frühen Entwurfsfassung des zukünftigen Interreg Programms, das bereits mögliche zukünftige Prioritäten aufzeigte, zu sammeln. Die Stakeholder waren eingeladen ihre Rückmeldungen zur Relevanz der vorgesehenen Prioritäten und möglichen Aktivitätsfeldern zu geben.

 

Basierend auf dem zu diesem Zeitpunkt aktuellen Stand der Diskussionen zur zukünftigen Orientierung des Programms wurden die Inputs aus der Online-Befragung in thematischen (online) Workshops im Februar 2021 weiter diskutiert.

 

Die Stakeholder Konsultation war ein wichtiger Grundstein im Strategieentwicklungsprozess und eine wertvolle Quelle an Informationen für die weitere Feinarbeit an der Programmstrategie. Die Ergebnisse wurden in konsolidierter Form sowohl in den Bericht über die strategisch thematische Ausrichtung wie auch in den Entwurf des Interreg Programms integriert.

 

Der Bericht über die Stakeholder Konsultation, der alle Ergebnisse sowohl der Online-Befragung wie auch der thematischen Workshops im Detail dokumentiert, ist im Abschnitt Downloads am Ende dieser Seite veröffentlicht.


Öffentliche Konsultation

Gemäß Artikel 6 der SUP-Richtlinie  werden nunmehr der Entwurf des Interreg Programms und der begleitende Umweltbericht zur Strategischen Umweltprüfung der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Alle relevanten Dokumente sind unten unter Downloads verfügbar.

 

Nun, da der Entwurf des IP und der SEA-Bericht vorliegen, möchten wir Umweltbehörden, Interessenvertreter und die Öffentlichkeit einladen, ihre Gedanken und Ansichten zu dem neuen Programm mitzuteilen.

 

Wir zählen auf Ihre Unterstützung bei der Verbreitung von Informationen über die öffentliche Konsultation und freuen uns auf die Rückmeldungen aus der Bevölkerung.

 

Bitte reichen Sie Ihre Kommentare bis spätestens zum 16. August 2021 ein.

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Priorität 1
WETTBEWERBSFÄHIGKEIT
VON KMU
envira
Priorität 2
UMWELTSCHUTZ
UND EFFIZIENTE
RESSOURCENNUTZUNG
rail
Priorität 3
NACHHALTIGER
VERKEHR
institution
Priorität 4
BESSERE
INSTITUTIONELLE
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