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border(hi)stories - 100 Jahre Grenzgeschichte(n) - Station 2: Szombathely

Am 9. Juni 2022  wird die 2. Station der Wanderausstellung border(hi)stories in Szombathely eröffnet. Thema der Dialogveranstaltung: Der Eiserne Vorhang und dessen Fall 1989

 

Dauer der Ausstellung: 09. Juni 2022 – 23. Juni 2022
Ort: Szombathely, Bildergalerie
Öffnungszeiten: Dienstag - Sonntag 10:00 – 18:00

 

Programm:

Donnerstag, 9. Juni 2022
Bildergalerie in Szombathely (Ungarn)II. Rákóczi Ferenc u. 12.

17:00-17:15Eröffnung

Andrea Csapláros, – Direktorin, Savaria Megyei Hatókörű Városi Múzeum
Dr. Péter Balázsy – Notar des Komitats Vas

17:15 – 17:30 Vorstellung des Projekts border(hi)stories
Franjo Steiner - IZ - Verein zur Förderung von Vielfalt, Dialog und Bildung

17:30 – 18:00 Der Eiserne Vorhang und dessen Fall 1989
Miklós Ivánfi - Historiker, Nemzeti Emlékezet Bizottsága, ELTE-TÓK

18:00 – 18:30 Podiumsgespräch
Moderator: Dr. Ferenc K. Csordás

Diskutant*innen:

  • Amália Jáger – Geschichtelehrerin, Nagy Lajos Gimnázium, Szombathely
  • Dr. Péter Balázsy – Notar des Komitats Vas, Amtsvorsteher, Honorardozent
  • Miklós Ivánfi - Historiker, Nemzeti Emlékezet Bizottsága, ELTE-TÓK
  • Franjo Steiner - IZ - Verein zur Förderung von Vielfalt, Dialog und Bildung

18:30 – 19:00 Besichtigung der Ausstellung und Buffett

 

Der Besuch der Wanderausstellung ist kostenlost. Die Eröffnungsveranstaltung findet in ungarischer und deutscher Sprache statt. 

 

Anmeldung zur Eröffnung der Wanderausstellung: 

 

Weitere Informationen über das Projekt border(hi)stories finden Sie unter:
https://www.interreg-athu.eu/borderhistories

 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!




Die Ausstellung "border-histories" wandert in die ungarische Grenzregion

Station 1: Győr

Nach sieben Stationen in verschiedenen Regionen des Burgenlands, tourt die Wanderausstellung des Projekts "border-historie(s) - 100 Jahre Grenzgeschichte(n) ab Mai 2022 durch die ungarische Grenzregion. Győr macht den Anfang.

Dauer der Ausstellung: 25.05.2022 - 05.06.2022

Ort: Győr, Esterházy – Palast (Király Str. 17.)

Öffnungszeiten: Dienstag – Sonntag 10:00 – 18:00 Uhr

 

Programm zur Eröffnung der Wanderausstellung in Győr

25.05.2022, 16.00 - 18.00 Uhr

Győr, Esterházy - Palast (Király Str. 17.)

 

Moderation: Vissi András

Begrüßung: Pető Péter - Vizepräsident Komitat Győr-Moson-Sopron, Székely Zoltán - Direktor Rómer Flóris Művészeti és Történeti Múzeum

Hintergrund des Projekts border(hi)stories: Franjo Steiner -  IZ - Verein zur Förderung von Vielfalt, Dialog und Bildung

Podiumsgespräch mit Impulsreferaten:"1956 - Die Welt blickt nach Ungarn"

Varga Balázs - Dozent, Széchenyi István Universität Győr

Gerhard Baumgartner - Wissenschaftlicher Leiter des Dokumentationsarchivs des österreichischen Widerstandes 

Rundgang durch die Ausstellung und Buffet (ab ca. 17 Uhr)

 

Das Podiumsgespräch findet auf Ungarisch statt – eine Übersetzung wird angeboten.

 

Der Besuch der Wanderausstellung ist kostenlos.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

 

Kontakt und Anmeldung:

Halinka Péter

Nyugat-Pannon Terület- és Gazdaságfejlesztési Szolgáltató Közhasznú Nonprofit Kft.

9700 Szombathely, Horváth Boldizsár krt. 9.

+36-94-500-496

peter.halinka@westpannon.hu

www.westpannon.hu

 

1956 - Die Welt blickt nach Ungarn

Unter der stalinistischen Diktatur wuchs die Unzufriedenheit mit dem kommunistischen System in den Ländern des Ostblocks von Jahr zu Jahr. Nach dem Tode Stalins im März 1953 brachen in mehreren osteuropäischen Ländern Aufstände aus, zuerst in Ost-Berlin, dann in der polnischen Stadt Poznań. Beide Aufstände wurden mit militärischer Gewalt niedergeschlagen.

Die Revolution von 1956, mit direkter Ausstrahlung auf Österreich, Europa und sogar die Weltpolitik, war eines der bedeutendsten Ereignisse der ungarischen Geschichte im 20. Jahrhundert. Die Ereignisse begannen am 23. Oktober 1956 mit einer friedlichen Großdemonstration der Studenten der Universitäten in Budapest und endeten mit der Zermürbung des bewaffneten Widerstands am 11. November in Csepel.

Die Stadt Győr spielte in den Ereignissen von 1956 eine herausragende Rolle. Aufgrund ihrer geographischen Nähe zur Westgrenze (auf halbem Weg zwischen Budapest und Wien) und personeller Gegebenheiten wurde sie zur zweiten Hauptstadt der Revolution. Diese kostete tausenden Menschen das Leben, zehntausende wurden verwundet. Aus Angst vor Vergeltung und in der Hoffnung auf ein besseres Leben flüchteten rund 200.000 Ungarinnen und Ungarn in den Westen. Stark überrepräsentiert waren junge Männer unter 40 Jahren und junge Familien. Neun von zehn Flüchtlingen verließen ihre Heimat Richtung Österreich. Dies wurde durch den Umstand erleichtert, dass die ungarische Parteiführung als Ausdruck ihrer friedfertigen Haltung gegenüber dem neutralen Österreich im Frühjahr 1956 die Minenfelder an der Grenze beseitigt hatte. Gleichzeitig wurde die Installation modernerer Grenzschutzeinrichtungen durch den Ausbruch der Revolution verzögert. Dadurch war die Grenze im Komitat Győr-Moson Sopron zwischen dem 28. und 30. Oktober an mehreren Stellen durchlässig geworden, so dass Menschen über die Grenze nach Österreich fliehen konnten. Die eigentliche Flüchtlingswelle begann am 4. November 1956, als sowjetische Panzer Budapest angriffen.

Die Ereignisse von 1956 sind unter der Bevölkerung von Győr nach wie vor sehr lebendig. Bei der Eröffnung der Wanderausstellung „border-histories” können persönliche Erinnerungen mit anderen geteilt werden.


Wanderausstellung und Dialoge zur Geschichte der Grenzregion
von Österreich und Ungarn im 20. Jahrhundert

Station 7: Landhaus Eisenstadt

Fluchtbewegungen gestern und heute

Bei der Eröffnung der Wanderausstellung „border(hi)stories“ im Landhaus in Eisenstadt wird an den Ungarnaufstand von 1956 und die Flucht vieler Tausender Ungar*innen nach Österreich erinnert.

 

Ab dem 20. Mai 2022 ist die Wanderausstellung „border(hi)stories – 100 Jahre Grenzgeschichte(n)“ Landhaus in Eisenstadt zu sehen. Schwerpunktthema sind die Ereignisse rund um den Ungarnaufstand von 1956. Es ist die siebte – und letzte - Station der Ausstellung, die im Rahmen des gleichnamigen Projekts seit Oktober letzten Jahres durch das Burgenland tourt. Im Herbst wird die dreisprachige Ausstellung (deutsch, ungarisch, englisch) noch in Wien zu sehen sein.

 

Dauer: 20. Mai – 13. Juni 2022

Ort: Landhaus Eisenstadt

Öffnungszeiten: Mo – Do 8.00 – 15.00, Fr 8.00 – 13.00

 

Programm zur Ausstellungseröffnung

Freitag, 20. Mai 2022

18.30 – ca. 20.30 Uhr im Sitzungssaal des Landtages, Eisenstadt

Moderation: Gerhard Baumgartner

Begrüßung: Landtagspräsidentin Verena Dunst

Hintergrund des Projekts border(hi)stories: Franjo Steiner, IZ - Verein zur Förderung von Vielfalt, Dialog und Bildung

Inhaltliche Einführung: Michael Achenbach (Wissenschaftlicher Mitarbeiter des Landes Burgenland) und Gerhard Baumgartner (Wissenschaftlicher Leiter des Dokumentationsarchivs des österreichischen Widerstandes)

Im Dialog zu: „1956 - Die Welt blickt nach Ungarn“

  • Dieter Szorger, Stv. Leiter der Abteilung 7 – Bildung, Kultur und Wissenschaft des Landes Burgenland
  • Nikola Bencsics, Sprachwissenschaftler und Historiker, floh 1956 von Ungarn nach Österreich
  • Ibolya Murber, Lehrtätigkeit an der Eötvös Loránd University Budapest

 

Rundgang durch die Ausstellung und Buffet (ab ca. 20 Uhr)

Alle Veranstaltungen sind kostenlos.

Im Landhaus gilt FFP2 Maskenpflicht

 

Ungarnaufstand 1956

Nach dem Tod Stalins 1953 kam es in den Ländern des Ostblocks zu ersten vorsichtigen Protesten gegen das Herrschaftssystem der KPdSU. In Ungarn begann 1956 alles mit friedlichen Protesten der Studentenschaft, die aber bald von der Polizei gewaltsam aufgelöst wurden. Die Lage eskalierte, und im Oktober 1956 begann in Budapest ein allgemeiner Volksaufstand mit blutigen Kämpfen zwischen den beiden Lagern. Der Aufstand endete am 11. November mit der Niederschlagung des bewaffneten Widerstandes durch sowjetische Panzer. Es gab tausende Tote und zehntausende Verwundete. Aus Angst vor Vergeltung und in der Hoffnung auf ein besseres Leben flüchteten rund 200.000 Ungarn in den Westen. Die eigentliche Flüchtlingswelle begann am 4. November 1956, als sowjetische Panzer Budapest angriffen. An manchen Tagen überquerten zwischen 8.000 und 10.000 Personen die Grenze. Mit Beginn der Kämpfe in Ungarn engagierte sich Österreich mit der Organisation von Medikamenten und Blutkonserven, die an der Grenze an die Aufständischen übergeben wurden. Mit dem Einsetzen der Flüchtlingswelle verlagerte sich die Hilfeleistung auf die Betreuung der flüchtenden Ungarn.

 

Anmeldung zur Eröffnung der Wanderausstellung sowie für Schulführungen:

Jasmin Karnutsch

+43 57 600-2089
Jasmin.karnutsch@bgld.gv.at

 

WIr freuen uns auf Ihre Teilnahme! 


AT-HU Schüler*innen ONLINE QUIZ

Border(hi)stories veranstaltet für österreichische und ungarische Schüler*innen der 7.-11. Schulstufe einen Wettbewerb in zwei Runden zum Thema "historische Ereignisse des 20. Jahrhunderts in der österreichisch-ungarischen Grenzregion". 

 

In der 1. Runde am 26. September nehmen die Schüler*innen in 3er Teams an einem Online Quiz teil . Die 10 besten Gruppen werden dann zur 2. Runde am 15. Oktober nach Szombathely eingeladen, wo sie weitere spielerische Aufgaben lösen müssen. 


Jede Gruppe, die es in die 2. Runde schafft, erhält wertvolle Sachpreise. Für die 3 besten Gruppen gibt es Sonderpreise zu gewinnen! 


Die Anmeldung ist bis 21. September möglich

JETZT ANMELDEN >>

 

Die Anfahrt nach Szombathely wird vom Projekt "border(hi)stories" übernommen.


Nähere Infos findest du unter www.vasmegye.hu

sowie hier >> 

 

Das Projekt border(hi)stories wird im Programm Interreg V-A AT-HU gefördert.
Nähere Infos zum Projekt findest Du unter https://www.interreg-athu.eu/borderhistories/ 


Wir freuen uns auf Deine Teilnahme!

 


Lehrer*innenseminar "border(hi)stories - Geschichte gemeinsam entdecken"

Online-Seminar

„border(hi)stories - Der Eiserne Vorhang und die Grenzöffnung 1989“

Termin: 11. April 2022, 14.00 bis 17.00 Uhr

Ort: Online-Seminar (Zoom-Meeting)

Seminarleitung: Péter Halinka - Westpannon Non-profit Gesmbh und Mag. Franjo Steiner, IZ – Verein zur Förderung von Vielfalt, Dialog und Bildung

Zielgruppe: Lehrer*innen der Sekundarstufe 1 und 2 in Österreich und Ungarn

 

Im Mittelpunkt des Seminars steht die Auseinandersetzung mit der Geschichte der österreichisch-ungarischen Grenzregion. Im Rahmen des Seminars wird die Entstehungsgeschichte des Eisernen Vorhangs und die Ereignisse der Grenzöffnung 1989 fokussiert dargestellt.

 

Unsere Experten István Csiki und Dr. Balázs Varga thematisieren anhand von Originalquellen und biographischen Beispielen prägende historische Ereignisse und Erfahrungen.

Anhand der Ergebnisse der beiden Experten präsentiert Dr. András Varga, den Entwurf eines Lehrplanvorschlags in Bezug auf das bearbeitete Thema.

Zugleich werden im Rahmen des Seminars thematische Unterrichtsvorschläge besprochen und weiterentwickelt. Wir laden Sie ein, gemeinsam mit unseren Historiker*innen und Expert*innen des Interreg Projekts „border(hi)stories“ die vorgestellten Unterrichtsvorschläge zu besprechen und weiterzuentwickeln.

 

Referenten:

  • Csiki István – Historiker (Savaria Múzeum Szombathely)
  • Dr. Balázs Varga – Dozent (Universität Győr)
  • Dr. András Varga - Forschungslehrer (Széchenyi István Gymnasium Budapest)

 

Sprache: Das Seminar findet auf Deutsch und Ungarisch statt – eine Simultanübersetzung wird angeboten.

 

Die Anmeldung erfolgt über die PH Burgenland online (Lehrveranstaltungsnummer C10S22AS15) oder per E-Mail an katharina.klaer@iz.or.at  oder zsuzsanna.nemeth@westpannon.h

 

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Einladung zum Lehrer*innenseminar am 11. April


Wanderausstellung und Dialoge zur Geschichte der Grenzregion
von Österreich und Ungarn im 20. Jahrhundert

Station 6: Dorfmuseum in Mönchhof

Das Dorfmuseum Mönchhof im Norden des Burgenlandes ist die nächste Station der Wanderausstellung des Projekts „border(hi)stories – 100 Jahre Grenzgeschichte(n)“, die neue, bisher wenig bekannte oder beachtete Aspekte der bewegten Geschichte der österreichisch-ungarischen Grenzregion beleuchtet.

 

Ausstellung: 07. April bis 22. April 2022

Ort: Dorfmuseum Mönchhof, 7123 Mönchhof

Öffnungszeiten: Dienstag - Sonntag, 10.00 – 18.00 Uhr

Bei der Eröffnung der Wanderausstellung am 7. April stehen die folgenreiche(n) Grenzöffnung 1989 sowie die (aktuellen) Fluchtbewegungen der letzten Jahre im Mittelpunkt der Auseinandersetzung:


Die vorsichtige Öffnung Ungarns in Richtung Westen in den 1980er-Jahren fand im Februar 1989 ihren Ausdruck im Entschluss zum Abbau des Eisernen Vorhanges. Nach offizieller ungarischer Begründung war der Erhalt der Grenzbefestigungen „moralisch, technisch, politisch und finanziell“ nicht länger haltbar. Frei passierbar wurde die Grenze schließlich am 11. September 1989, was von zahlreichen DDR-Bürgern zur Flucht aus dem Osten genutzt wurde. Damit begann jene Auflösung der jahrzehntelangen Trennung Europas, die schließlich zum Abbau der Berliner Mauer, zum Zusammenbruch des sozialistischen Systems und zur Entstehung der heutigen Europäischen Union führte.

Am 27. August 2015 ereignete sich bei Parndorf die größte Tragödie der sogenannten „Europäischen Flüchtlingskrise“ der Jahre 2015 – 2017. In einem auf der Autobahn abgestellten Kühllaster wurden die Leichen von 71 Personen entdeckt, die bei ihrem Fluchtversuch über die ungarisch-österreichische Grenze erstickt waren. 25 Opfer kamen aus dem Irak, 21 aus Afghanistan, 15 aus Syrien und fünf aus dem Iran. Sie versuchten unter anderem den katastrophalen Lebensbedingungen in den Flüchtlingslagern der Türkei zu entkommen. Aufgrund des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine, dessen Folgen noch völlig unabsehbar sind, erreicht gegenwärtig eine erneute Fluchtwelle unsere Grenzen.

 

Eröffnungsprogramm:

Donnerstag, 7. April 2022

Dorfmuseum Mönchhof, 18.00 - ca. 20.00 Uhr

Moderation: Walter Reiss

Begrüßung: Josef Kolby, Bürgermeister von Mönchhof

Vorstellung des Projekts border(hi)stories: Franjo Steiner, IZ - Verein zur Förderung von Vielfalt, Dialog und Bildung

Inhaltliche Einführung: Gerhard Baumgartner, Leiter des Dokumentationsarchivs des österreichischen Widerstandes

Im Dialog zu: "Grenzöffnung 1989 und aktuelle Fluchtbewegungen"

  • Herbert Brettl, Historiker, Buchautor und Lehrender an der Privaten Pädagogischen Hochschule Burgenland
  • Anny Knapp, Obfrau Asylkoordination Österreich
  • Zoltán Ács, Historiker, Savaria Museum Szombathely

 

Rundgang durch die Ausstellung und Buffet (ab ca. 20 Uhr)

 

Alle Veranstaltungen sind kostenlos und können unter Beachtung der jeweils aktuellen CoV-19 Richtlinien besucht werden.

 

Anmeldung zur Eröffnung und zu Schulführungen:

Dorfmuseum Mönchhof
T: +43 2173 80 642
M: office@dorfmuseum.at

 

Das Projekt „border(hi)stories – 100 Jahre Grenzgeschichte(n)“ wird durch das Programm Interreg Österreich-Ungarn 2014-2020 der Europäischen Union finanziert.

 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Einladung zur Eröffnung der Wanderausstellung in Mönchhof


Wanderausstellung und Dialoge zur Geschichte der Grenzregion
von Österreich und Ungarn im 20. Jahrhundert

Station 5: Schloss TABOR in Neuhaus am Klausenbach

Ab 16. März 2022 ist die Wanderausstellung des Projektes „border(hi)stories – 100 Jahre Grenzgeschichte(n)“, das sich mit der österreichisch-ungarischen Grenzregion befasst, zu Gast im Schloss Tabor in Neuhaus am Klausenbach.

 

Ausstellung: 16. März bis 5. April 2022

Ort: Schloss Tabor, 7502 Neuhaus am Klausenbach

Öffnungszeiten: Montag bis Samstag, 10.00 – 16.00 Uhr

 

Der Holocaust vor der Haustür - Endphasenverbrechen 1945

In der Diskussionsveranstaltung zur Ausstellungseröffnung am 16. März stehen die Ereignisse rund um den sogenannten Südostwall im Mittelpunkt. Dieses System aus Schützen- und Panzergräben entstand ab Herbst 1944 entlang der Grenze als letzte Verteidigungslinie des Deutschen Reiches. Ungarisch-jüdische Zwangsarbeiter mussten unter unmenschlichen Bedingungen am Südostwall schanzen. Als die Rote Armee im März 1945 näher rückte, wurden die Lager aufgelöst und die Zwangsarbeiter zu Fuß nach Mauthausen getrieben. Im Zusammenhang mit den Lagerauflösungen kam es an vielen Orten zu grausamen Massakern an den Schanzarbeitern und das Morden setzte sich auch entlang der Evakuierungsrouten fort. Aber auch einige – zu wenige – Hilfeleistungen hat es gegeben. Die Massenmorde geschahen in dieser Kriegsphase direkt vor den Augen der Bevölkerung – nicht in weit entfernt im Osten liegenden Lagern – und niemand konnte später behaupten, von diesen Ereignissen nichts mitbekommen zu haben.

 

Programm

Mittwoch, 16. März 2022

Schloss Tabor

18:30 - 21:30 Uhr

 

Moderation: Walter Reiss

Begrüßung: Reinhard Jud-Mund, Bürgermeister Neuhaus am Klausenbach

Hintergrund des Projekts border(hi)stories: Franjo Steiner, IZ - Verein zur Förderung von Vielfalt, Dialog und Bildung

Inhaltliche Einführung: Gerhard Baumgartner, Leiter des Dokumentationsarchivs des österreichischen Widerstandes

 

Im Dialog zu: "Der Holocaust vor der Haustür - Endphaseverbrechen 1945"

  • Michael Achenbach, Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Abteilung 7 - Bildung, Kultur und Wissenschaft des Landes Burgenland
  • Szabolcs Szita, wissenschaftlicher Leiter des Holocaust Dokumentationszentrums in Budapest, Professor für Geschichte an der Universität Sopron und an der Jüdischen Universität Budapest
  • Udo Fellner, ehem. Direktor der NMS Neuhaus am Klausenbach

 

Rundgang durch die Ausstellung und Buffet (ab ca. 21 Uhr)
 

Der Besuch der Wanderausstellung ist kostenlos. Es gelten die jeweils aktuellen CoV-19 Regelungen.

Anmeldung zur Eröffnung der Wanderausstellung sowie für Schulführungen:
Benno Döller, Schloss Tabor
T: 03329 43037
M: benno.doeller@kultur-burgenland.at

 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!


Wanderausstellung und Dialoge zur Geschichte der Grenzregion
von Österreich und Ungarn im 20. Jahrhundert

Station 4: KUGA in Großwarasdorf

Im März wird Großwarasdorf im Mittelburgenland zum Ort der Auseinandersetzung mit der jüngeren Geschichte der Grenzregion von Österreich und Ungarn. Dieses Mal richtet die Wanderausstellung 100 Jahre Grenzgeschichte(n) den Blick auf den Umgang mit kultureller Vielfalt im österreichisch-ungarischen Grenzraum in Geschichte und Gegenwart.

Ausstellungsdauer: 3. – 13. März 2022

Ort: KUGA – Kulturna Zadruga/Kulturverein, 7304 Groswarasdorf/Veliki Borištof

Öffnungszeiten: MO – DO 8 – 12 Uhr, FR 9 – 12 und 16 – 18 Uhr. Termine können auch individuell vereinbart werden: 02614 – 7001, office@kuga.at

 

Der vergessene Genozid an den burgenländischen Roma – Versäumnisse einer Erinnerungskultur

Diskriminierung, Ausgrenzung und Verfolgung religiöser und ethnischer Minderheiten war ein weit verbreitetes Übel in den europäischen Nationalstaaten des 20. Jahrhunderts. Im burgenländisch-ungarischen Grenzraum wurden Juden und Roma vertrieben und Opfer eines Völkermordes. Die ungarndeutsche Bevölkerung Westungarns wurde nach 1945 weitgehend aus ihrer Heimat vertrieben.

Die dreisprachige Wanderausstellung (Deutsch, Ungarisch und Englisch) ist Teil des Projekts border(hi)stories. Historiker*innen gehen der Frage nach, welche Narrative die wechselvolle Geschichte der Region auf beiden Seiten der Grenze tradieren. Oft, wie im Fall des Genozids an den burgenländischen Roma, ist es aber ein Verdrängen und Vergessen.

 

Bei der Dialogveranstaltung zur Eröffnung der Ausstellung am 3. März versuchen die Diskutant*innen das historische Erbe mit aktuellen Fragen von Vielfalt, Identität und Zugehörigkeit in der Grenzregion von Österreich und Ungarn zu verbinden.

 

Programm

Donnerstag, 3. März 2022

KUGA - KUlturna zadruGA, Kulturvereinigung

Beginn: 19 Uhr

Moderation: Gerhard Baumgartner

Begrüßung: Martin Karall, Bürgermeister Großwarasdorf

Hintergrund des Projekts border(hi)stories: Franjo Steiner, IZ - Verein zur Förderung von Vielfalt, Dialog und Bildung
Inhaltliche Einführung: Michael Achenbach, Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Abteilung 7 - Bildung, Kultur und Wissenschaft des Landes Burgenland

Im Dialog zu: "Der vergessene Genozid an den burgenländischen Roma – Versäumnisse einer Erinnerungskultur"
Emmerich Gärtner-Horvath, leitet den Verein Roma-Service in Oberwart und ist derzeit der Vorsitzende des Volksgruppenbeirates der Roma im Bundeskanzleramt

György Majtényi, Sozialhistoriker und Professor an der Károly Eszterházy Universität

Katharina Graf-Janoska, Verlegerin, Redakteurin, Moderatorin des ORF-Minderheitenmagazins „Servus, Szia, Zdravo, Del tuha“

 

Rundgang durch die Ausstellung und Buffet (ab ca. 21 Uhr)
 

Der Besuch der Wanderausstellung ist kostenlos. Es gelten die jeweils aktuellen CoV-19 Regelungen.

 

Anmeldung zur Eröffnung der Wanderausstellung sowie für Schulführungen:

Franjo Steiner

IZ-Verein zur Förderung von Vielfalt, Dialog und Bildung

T: +43 1 586 75 44 - 14

M: franjo.steiner@iz.or.at

 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!


Podiumsdiskussion: Fluchtbewegungen diesseits und jenseits der Grenze

Zwei Ausstellungen setzen sich aktuell mit der Grenzregion von Österreich und Ungarn aus unterschiedlicher Perspektive auseinander. In einer Podiumsdiskussion präsentieren und diskutieren Expert*innen aus beiden Projekten:

 

BORDERLINE CASES

Fluchtbewegungen diesseits und jenseits der Grenze

MITTWOCH, 16. Februar, 17 Uhr

WestLicht. Schauplatz für Fotografie

Westbahnstraße 40, 1070 Wien

 

Die Veranstaltung ist eine Kooperation des Projekts border(hi)stories – 100 Jahre Grenzgeschichte(n), das mit einer Wanderausstellung zur Geschichte der Grenzregion von Österreich und Ungarn im 20. Jahrhundertzur in verschiedenen Regionen des Burgenlandes Station macht mit WestLicht.Schauplatz für Fotografie, wo derzeit die Ausstellung GRENZLAND IM FOKUS. 100 JAHRE BURGENLAND zu sehen ist.

VORTRAG: Michael Achenbach, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Landes Burgenland und der Historiker Herbert Brettl.
PODIUM: moderiert von Walter Reiss, Journalist

  • Gerhard Baumgartner, Direktor der Dokumentationsarchivs des österreichischen Widerstandes
  • Ibolya Murber, Universitätsdozentin am Historischen Institut der Loránd-Eötvös-Universität Budapest
  • Florian Rainer, Fotograf, Österreich
     

Um Anmeldung wird gebeten: anmeldung@westlicht.com

 

Die nächste Station der Wanderausstellung – 100 Jahre Grenzgeschichte(n) wird am 3. März im KUGA (KUlturna zadruGA) in Groswarasdorf eröffnet.

Die Ausstellung GRENZLAND IM FOKUS. 100 JAHRE BURENLAND ist noch bis 20.02. im WestLicht zu sehen.


Traumata des 20. Jahrhunderts – Eröffnung der Ausstellung in Mosonmagyaróvár

Mosonvármegyei Museum (Mosonmagyaróvár, Szent István király út 1.)

Mittwoch, 2. Februar 2022 um 17:00 Uhr

Das von Interreg V-A geförderte Projekt "border(hi)stories" beschäftigt sich mit der hundertjährigen Geschichte von Konflikten und Konfliktlösungen entlang der österreichisch-ungarischen Grenze seit dem Ersten Weltkrieg bis zum Ende des 20. Jahrhunderts. Ziel des Projekts ist es, das Wissen über die historischen Ereignisse des vergangenen Jahrhunderts in der Grenzregion und deren Interpretationen zu erweitern und zu vertiefen.

Die Ausstellung "Traumata des 20. Jahrhunderts" präsentiert 100 Jahre Geschichte durch Ereignisse und Familiengeschichten mit Schwerpunkt auf Moson.

Die Ausstellung wird vom 2. Februar bis zum 10. April 2022 während der Öffnungszeiten des Museums zu sehen sein.

Eröffnungsprogramm:

Begrüssung:

-        Zoltán Németh, Präsident der Selbstverwaltung des Komitates Győr-Moson-Sopron

-        Dr. János Iváncsics, Vizebürgermeister von Mosonmagyaróvár

-        Mag. Franjo Steiner, Projektleiter, IZ – Verein zur Förderung von Vielfalt, Dialog und Bildung

Einführung:

-        Dr. Balázs Varga Universitätsdozent, Széchenyi István Universität

Umrahmung:

-        Krisztina Csáky és Balázs Alasztics

Sprache: Die Eröffnung erfolgt zweisprachig (Ungarisch und Deutsch) mit Dolmetschung.

Anmeldung: Die Teilnahme an der Eröffnung ist kostenlos, eine Anmeldung ist jedoch wünschenswert: https://forms.gle/tWuyikKD9tdW9gXE7

 

Plakat zur Ausstellungseröffnung in Mosonmagyaróvár


Lehrer*innen-Seminar „border(hi)stories – Geschichte gemeinsam entdecken!“

Online-Seminar

„Über die Vertreibung der Ungarndeutschen aus Komitat Győr-Moson-Sopron und Komitat Vas."

Im Mittelpunkt des Seminars steht die Auseinandersetzung mit der Geschichte der österreichisch-ungarischen Grenzregion. Im Rahmen des Seminars wird dabei ein Fokus auf die Vertreibung der deutschen Bevölkerung in Westungarn nach dem II. Weltkrieg gelegt.

Unsere Experten Savaria Múzeum Szombathely (Vas Megyei Önkormányzati Hivatal) und Balázs Varga (Westpannon Non-profit Gesmbh) thematisieren anhand von Originalquellen und biographischen Beispielen prägende historische Ereignisse und Erfahrungen. Zugleich werden im Rahmen des Seminars thematische Unterrichtsvorschläge besprochen und weiterentwickelt. Wir laden Sie ein, gemeinsam mit unseren Historiker*innen und Expert*innen des Interreg Projekts „border(hi)stories“ die vorgestellten Unterrichtsvorschläge zu besprechen und weiterzuentwickeln.

Referenten:

-          Zoltán Ács, Historiker des Komitatsmuseums Savaria

-          Balázs Varga (Universität Győr)

-          András Varga – (Széchenyi István Gymnasium Budapest)

 

Termin: 27. Januar 2022, 14.00 bis 17.00 Uhr

Ort: Online-Seminar (Zoom-Meeting)

Seminarleitung: Péter Halinka - Westpannonische Non-profit Gesmbh und Mag. Franjo Steiner, IZ – Verein zur Förderung von Vielfalt, Dialog und Bildung

Zielgruppe: Lehrer*innen der Sekundarstufe 1 und 2 in Österreich und Ungarn

Max. Teilnehmer*innen: 25 Personen

 

Sprache: Das Seminar findet auf Deutsch und Ungarisch statt – eine Simultanübersetzung wird angeboten.

Kontakt und Anmeldung: 

Lehrer*innen können sich über die PH Burgenland anmelden >>

Lehrveranstaltungsnummer: C10W21AS08

oder über 

Katharina Klär, katharina.klaer@iz.or.at

Gergáczné Németh Zsuzsanna, zsuzsanna.nemeth@westpannon.hu

 

EINLADUNG

 

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme!

 


 

 

Wanderausstellung in Unterwart - Alsóőr wird eröffnet, Dialogveranstaltung vorerst abgesagt

Wir freuen uns mitteilen zu können, dass die Wanderausstellung 100 Jahre Grenzgeschichte(n) am Freitag, den 14. Jänner 2022 im UMIZ, dem Ungarischen Medien- und Informationszentrum in Unterwart– Alsóőr planmäßig eröffnet wird und Besucher*innen und Interessent*innen offensteht!

 

Die Wanderausstellung kann entsprechend der jeweils geltenden Corona-Maßnahmen zu den folgenden Zeiten besucht werden:

Ausstellungsdauer: 14. bis 28. Jänner 2022

Ort: UMIZ – Ungarische Medien- und Informationszentrum, 7502 Unterwart

Öffnungszeiten: MO – DO 8 – 12 und 12.30 – 16.30 Uhr. FR 8 – 13 Uhr. Nach telefonischer Vereinbarung sind Besuche am Samstag möglich: 0676 944 0777

 

Im Mittelpunkt der historischen Auseinandersetzung steht Die Grenzziehung 1921 – 1923. Österreichische und ungarische Historiker*innen gehen der Frage nach, wie verschiedene Gruppen der Bevölkerung versuchten, den neuen Grenzverlauf zu beeinflussen und welche Narrative in diesem Zusammenhang teilweise bis heute wirkmächtig sind.

 

Die zur Eröffnung geplante Dialogveranstaltung muss Pandemie-bedingt leider vorerst abgesagt werden. Medienvertreter*innen haben aber die Möglichkeit, die Ausstellung am Freitag, den 14.01.2022 ab 18.30 Uhr zu besichtigen und mit Experten zu sprechen:

  • Gerhard Baumgartner, Historiker, Leiter des Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstandes
  • Walter Reiss, Moderator der Dialogveranstaltungen, ehemaliger ORF Journalist
  • Franjo Steiner, Projektleiter, IZ-Verein zur Förderung von Vielfalt, Dialog und Bildung
     

Bei Rückfragen kontaktieren Sie bitte:

Gertraud Illmeier

IZ-Verein zur Förderung von Vielfalt, Dialog und Bildung

T: +43 1 586 75 44 - 37

M: gertraud.illmeier@iz.or.at

 

Wanderausstellung und Dialoge zur Geschichte der Grenzregion
von Österreich und Ungarn im 20. Jahrhundert

Station 3: Unterwart, Ungarisches Medien- und Informationszentrum (UMIZ)

Die dritte Station der Wanderausstellung zur Geschichte der Grenzregion von Österreich und Ungarn im 20. Jahrhundert führt nach Unterwart – Alsóőr im Südburgenland. Es handelt sich dabei um eine der vier Gemeinden mit dem größten Anteil an der ungarischen Volksgruppe. Bei der Dialogveranstaltung zur Eröffnung der Ausstellung am 14. Jänner 2022 steht die Grenzziehung der Jahre 1921 – 1923 im Mittelpunkt. Die Veranstaltungen sind Teil des Projekts border(hi)stories – 100 Jahre Grenzgeschichte(n) von Österreich und Ungarn. Die Wanderausstellung ist dreisprachig (Deutsch, Ungarisch und Englisch).

Ausstellungsdauer: 14. bis 28. Jänner 2022

Ort: UMIZ – Ungarisches Medien- und Informationszentrum, 7502 Unterwart

Öffnungszeiten: MO – DO 8 – 12 und 12.30 – 16.30 Uhr. FR 8 – 13 Uhr. Nach telefonischer Vereinbarung sind Besuche am Samstag möglich: 0676 944 0777

 

Die Grenzziehung 1921 - 1923

Die Friedensverträge von St. Germain und Trianon sprachen das westungarische Grenzgebiet Österreich zu. Ungarische Freiwilligenverbände („Freischärler“) verhinderten im August 1921 mit Waffengewalt die Übernahme des neuen Bundeslandes Burgenland durch österreichische Gendarmerie. Ungarn unterstützte diesen Kampf nicht offiziell, duldete aber die Aktionen der Freischärler, die unter dem Kommando von Pál Prónay standen. Prónay war es auch, der noch am 4. Oktober 1921 in Oberwart den unabhängigen Freistaat „Leithabanat“ ausrief. Ein weiterer Anführer war Graf Erdödy aus Rotenturm.

Nachdem die Friedensverträge die neue Grenze nur grob skizzierten, wurde 1920 eine interalliierte Grenzregelungskommission gebildet, um eine endgültige Grenzlinie auszuarbeiten. Neben Österreich und Ungarn waren Vertreter der Siegermächte an den teilweise zähen Verhandlungen beteiligt. Im südlichen Burgenland benutzte Graf Erdödy seine ungarischen Landarbeiter, um den Grenzverlauf in seinem Sinne zu beeinflussen. Beiderseits der Grenze führten die Entscheidungen der Kommission oft zum Gefühl, ungerecht behandelt worden zu sein. Lässt sich mittlerweile eine gemeinsame Lesart für die damals so umstrittene Grenzlinie finden?

 

Programm zur Ausstellungseröffnung

Freitag, 14. Jänner 2022

UMIZ – Ungarisches Medien- und Informationszentrum

18.00 – ca. 21.00 Uhr

Moderation: Walter Reiss

Begrüßung: Hannes Nemeth, Bürgermeister (in spe) von Unterwart

Hintergrund des Projekts border(hi)stories: Franjo Steiner, IZ - Verein zur Förderung von Vielfalt, Dialog und Bildung

Inhaltliche Einführung: Michael Achenbach, Wissenschaftlicher Mitarbeiter des Landes Burgenland

Im Dialog zur Geschichte. Die Grenzziehung 1921 – 1923:

·       Ibolya Murber, Historikerin, Professorin an der Universität Szombathely

·       Sándor Horváth, ehemaliger Bürgermeister in Narda

·       Herbert Brettl, Historiker, Buchautor und Lehrender an der Privaten Pädagogischen Hochschule Burgenland

·       Gerhard Baumgartner, Historiker, Leiter des Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstandes

Rundgang durch die Ausstellung und Buffet (ab ca. 21 Uhr)

 

Der Besuch der Wanderausstellung ist kostenlos. Es gelten die jeweils aktuellen CoV-19 Regelungen.

Gerne bieten wir Führungen für Schulen an.

 

Anmeldung zur Eröffnung der Wanderausstellung (bis 9. Jänner) sowie für Schulführungen:

Daniela Mussnig

T: +43 1 586 75 44 - 36

M: daniela.mussnig@iz.or.at

 

Alle Informationen zum Projekt:

https://www.interreg-athu.eu/borderhistories

 


Danke für Ihr Interesse am Projekt border(hi)stories!

Wir möchten darauf hinweisen, dass die Wanderausstellung 100 Jahre Grenzgeschichte(n) im Landhaus Eisenstadt Lockdown-bedingt auf einen späteren Zeitpunkt im Frühjahr 2022 verschoben werden musste. Ebenso der Dialog mit Historiker*innen aus Ungarn und aus Österreich zum Thema Ungarische Revolution 1956 und Flüchtlingswelle.

Die nächste Möglichkeit, die Wanderausstellung zu besuchen, ist von 14. - 28. Jänner 2022 in Unterwart. Veranstaltungsort ist das UMIZ - Ungarisches Medien- und Informationszentrum.

Nähere Informationen zum Schwerpunktthema der Eröffnung der Ausstellung in Unterwart, finden Sie hier in Kürze.

Wir hoffen, Sie bei der Ausstellung in Unterwart, oder einem der anderen Ausstellungsorte in der Grenzregion des Burgenlandes begrüßen zu dürfen! Ausstellungsorte sind im Jänner 2022: Unterwart, im Februar: Grosswarasdorf, im März: Neuhaus am Klausenbach, im April: Mönchhof sowie anschließend in Eisenstadt.

Eine Übersicht über alle Termine und Orte zur Ausstellung finden Sie hier:

 

Stationen und Termine Wanderausstellung "100 Jahre Grenzgeschichte(n)"

Wanderausstellung und Dialoge zur Geschichte der Grenzregion von Österreich und Ungarn im 20. Jahrhundert

Station 2: Schuhmühle in Schattendorf

Im November 2021 macht die Wanderausstellung zur Geschichte der Grenzregion von Österreich und Ungarn Station in der Schuhmühle Schattendorf (Bezirk Mattersburg). Zu sehen ist die Ausstellung von 8. bis 28. November.

Eröffnet wird die Ausstellung am 8. November mit einer Dialogveranstaltung zum Thema „Täter – Retter – Zuseher. Entscheidungsspielräume am Südostwall“. Österreichische und ungarische Historiker*innen gehen der Frage nach, welche Entscheidungsspielräume es für die Menschen in den Jahren 1944 und 1945 entlang des Südostwalls gab. Dass es Spielräume für das Setzen oder Unterlassen von Handlungen gab, wird nicht von allen Menschen anerkannt. Im Projekt border(hi)stories - 100 Jahre Grenzgeschichte(n) geht es aber nicht um Schuldzuweisungen, sondern um die Aufarbeitung historischen Materials zu einem der dunkelsten Kapitel der Geschichte der Grenzregion im 20. Jahrhundert.

Der Südostwall war ein System aus Schützen- und Panzergräben, das ab Herbst 1944 entlang der Grenze als letzte Verteidigungslinie des Deutschen Reiches gegen die Rote Armee entstand. Ungarisch-jüdische Zwangsarbeiter mussten unter unmenschlichen Bedingungen am Südostwall schanzen. Als die Rote Armee näher rückte, wurden die Lager aufgelöst und die Zwangsarbeiter zu Fuß nach Mauthausen getrieben. Unzählige Menschen überlebten diesen Marsch nicht. Auch Jugendliche der Hitlerjugend mussten an den Grabungsarbeiten teilnehmen. Sie waren nach 1945 wichtige Zeugen für die Massenmorde an den jüdischen Zwangsarbeitern in Deutsch Schützen. Das bekannteste Massaker fand in der Nähe des Kreuzstadls bei Rechnitz/Rohonc statt, wo heute ein Mahnmal im Gedenken an alle Opfer des Südostwalls steht.

 

Wanderausstellung Schuhmühle Schattendorf
8. - 28. November 2021

Mittwoch: 9 - 12 Uhr und 17 - 21 Uhr, Donnerstag: 9 - 12 Uhr und 13.30 - 18 Uhr

Thema der Dialogveranstaltung: Täter – Retter – Zuseher. Entscheidungsspielräume am Südostwall 1944 – 1945.

 

Eröffnung am Montag, 8. November 2021, Beginn 18 Uhr
Programm:

Moderation: Walter Reiss

Begrüßung: Johannes Lotter, Bürgermeister von Schattendorf

Hintergrund der Wanderausstellung und des Projekts border(hi)stories: Franjo Steiner, IZ - Verein zur Förderung von Vielfalt, Dialog und Bildung

Thematische Einführung: Michael Achenbach, Wissenschaftlicher Mitarbeiter des Landes Burgenland

Im Dialog zur Geschichte: „Täter – Retter – Zuseher, Entscheidungsspielräume am Südostwall“

·        Claudia Kuretsidis-Haider, Historikerin, Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstandes

·        Harald Strassl, Historiker und Lehrer im Gymnasium der Diözese Eisenstadt

·        Szabolcs Szita, Historiker, Professor für Geschichte an der Universität Sopron und an der Jüdischen Universität Budapest

·        Frisch György, Historiker, Vertreter der NÜB Stiftung – Ungarn (NÜB Alapitvány – Budapest)

Rundgang durch die Ausstellung und Buffet (ab ca. 21 Uhr)

 

Anmeldung zur Eröffnung:

Jasmin Karnutsch

Amt der Burgenländischen Landesregierung

+43 57 600-2089

jasmin.karnutsch@bgld.gv.at

Liken Sie uns auf Facebook: www.facebook.com/borderhistories

 

Alle Veranstaltungen sind kostenlos und können unter Beachtung der jeweils aktuellen CoV-19 Richtlinien besucht werden.

 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!


Führungen für Schulklassen:

Schulen der Sek. 2 sind sehr herzlich zu interaktiven und kostenlosen Führungen durch die Ausstellung eingeladen!

Führungen sind immer am Mittwoch und Donnerstag Vormittag möglich, jeweils 9.00-10.00 Uhr oder 11.00 – 12.00 Uhr.

 

Anmeldung zu Führungen:

Daniela Mussnig

IZ – Verein zur Förderung von Vielfalt, Dialog und Bildung

+43 1 586 75 44 – 36

daniela.mussnig@iz.or.at

Einladung Führungen für Schulklassen

Lehrer*innen-Seminar „border(hi)stories – Geschichte gemeinsam entdecken!“

Online-Seminar für Lehrer*innen

„border(hi)stories – Geschichte gemeinsam entdecken! Über die Verfolgung und Ermordung der jüdischen Bevölkerung und pannonischer Roma und Sinti“

Im Mittelpunkt des Seminars steht die Auseinandersetzung mit der Geschichte der österreichisch-ungarischen Grenzregion. Im Rahmen des Seminars wird dabei ein Fokus auf die Verfolgung und Ermordung der jüdischen Bevölkerung sowie pannonischer Roma und Sinti gesetzt. Weiters wird der Südostwall thematisiert.

Unsere Experten Gerhard Baumgartner und Balázs Varga thematisieren anhand von Originalquellen und biographischen Beispielen, die von beiden Seiten der Grenze stammen, prägende historische Ereignisse und Erfahrungen. Zugleich laden wir Sie ein, gemeinsam mit unseren Historiker*innen und Expert*innen des Interreg-Projekts border(hi)stories Unterrichtsvorschläge zu diesen Themen zu besprechen, weiterzuentwickeln und neue Ideen zu generieren.

Referenten:

Mag. Dr. Gerhard Baumgartner – Wissenschaftlicher Leiter, Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (DÖW)
Balázs Varga (Universität Györ)
Expert*innen aus dem border(hi)stories Projektteam

Termin: 11. Oktober 2021, 13.30 bis 17.00 Uhr

Ort: Online-Seminar (Zoom-Meeting).

Seminarleitung: Mag.a Alice Scridon und Mag. Franjo Steiner, IZ – Verein zur Förderung von Vielfalt, Dialog und Bildung

Zielgruppe: Lehrer*innen der Sekundarstufe 1 und 2 in Österreich und Ungarn, interessierte Personen aus dem Bildungsbereich

Sprache: Das Seminar findet auf Deutsch und Ungarisch statt – eine Simultanübersetzung wird angeboten.

Kontakt und Anmeldung: Mag.a Alice Scridon, alice.scridon@iz.or.at 

Lehrer*innen können sich über PH Online der PH Burgenland anmelden >>

Lehrveranstaltungsnummer: C10W21AS07

 

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

 

Einladung zum Lehrer*innenseminar

Wanderausstellung und Dialoge in der Grenzregion von
Österreich und Ungarn

Erinnern – Gedenken – der Grenze entlang

Vor 100 Jahren wurde die Grenze im Osten Österreichs neu gezogen. Aus dem ehemaligen Deutsch-Westungarn wurde 1921 das Burgenland. Im Laufe des 20. Jahrhunderts sollten noch weitere einschneidende Ereignisse teils mit welthistorischer Bedeutung folgen. Eine dreisprachige Wanderausstellung des Projekts border(hi)stories bringt die wechselvolle Geschichte der Grenzregion von Österreich und Ungarn zu den Menschen.

Ab Oktober widmet sich die Wanderausstellung „100 Jahre Grenzgeschichte(n)“ den großen historischen Ereignissen, die die Grenzregion von Österreich und Ungarn geprägt haben. Besonderes Augenmerk wird auch auf die Narrative gelegt, über welche diese Ereignisse erinnert und an die nächste Generation weitergegeben werden.

Die dreisprachige Wanderausstellung (Deutsch, Ungarisch, Englisch) wird an acht verschiedenen Orten im Burgenland von Oktober 2021 bis April 2022 zu sehen sein. Den Auftakt macht das Offene Haus in Oberwart (OHO) am 6. Oktober 2021. Danach wandert die Ausstellung nach Schattendorf (November) und Eisenstadt (Dezember). Jede Ausstellung wird mit einer Dialogveranstaltung eröffnet, bei der Historiker*innen und Expert*innen bestimmte Schwerpunktthemen unter Einbindung der Bevölkerung diskutieren.

 

Termine 2021:


Oktober 2021

OBERWART

Eröffnung: 6. Oktober 

6.-16. Oktober, Offenes Haus Oberwart (OHO), 7400 Oberwart

Montag - Freitag 9 - 14 Uhr

Thema der Dialogveranstaltung: Etablierung des neuen Grenzverlaufs 1921. Vom Versuch der umstrittenen Landnahme zur endgültigen Festlegung der Grenze


Programm 

Mittwoch, 6. Oktober 2021

Moderation: Walter Reiss

 

19.30                    Begrüßung

                             Georg Rosner, Bürgermeister von Oberwart

19.35                    Grußworte
                             Christian Drobits, Land Burgenland, Nationalratsabgeordneter

19.40 - 19.50        Hintergrund der Wanderausstellung - das Projekt border(hi)stories
                              Franjo Steiner, IZ - Verein zur Förderung von Vielfalt, Dialog und Bildung

19.50 - 20.10        Einführung in die Ausstellung und das Schwerpunktthema "Etablierung des Grenzverlaufs 1921"
                             Michael Achenbach, Wissenschaftlicher Mitarbeiter des Landes Burgenland
20.10 - 21.00        Im Dialog zur Geschichte:

                             Gerhard Baumgartner, Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstandes
                             Zoltán Ács, Savaria Múzeum in Szombathely
                             Horváth Sándor, ehemaliger Bürgermeister von Narda
                             Eva Müllner, Soziologin, Buchautorin
ab 21.00               Rundgang durch die Ausstellung
                             Buffet

 

Anmeldung zur Eröffnungsveranstaltung erbeten bis 04.10.2021:

Daniela Mussnig

T: +43 1 586 75 44 - 36

M: daniela.mussnig@iz.or.at

Liken Sie uns auf Facebook: www.facebook.com/borderhistories

 

Bitte beachten Sie die aktuellen CoV-19 Richtlinien.

 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!


Termine für Führungen durch die Wanderausstellung in Oberwart

Ort: Offenes Haus Oberwart (OHO)

Ausstellungsdauer: 6.-16. Oktober

 

Die Ausstellung kann zu den Öffnungszeiten des OHO besucht werden:

Montag - Freitag 9 -14 Uhr

 

Führungen für Schulen sind an folgenden Terminen gegen Voranmeldung möglich:

 

Allgemeine Führungstermine: 

 

Anmeldung

Daniela Mussnig

T: +43 1 586 75 44 - 36

M: daniela.mussnig@iz.or.at

 


November 2021

SCHATTENDORF

10. - 28. November, Schuhmühle Schattendorf, 7022 Schattendorf

Mittwoch: 9 - 12 Uhr und 17 - 21 Uhr; Donnerstag: 9 - 12 Uhr und 13:30 - 18 Uhr

Thema der Dialogveranstaltung: Entscheidungsspielräume am Südostwall 1944 - 1945


Dezember 2021
EISENSTADT

1. - 28. Dezember, Landhaus, 7000 Eisenstadt

Montag - Freitag: 8 - 16 Uhr
Thema der Dialogveranstaltung: 1956 - Die Welt blickt auf Ungarn


Termine und Orte für 2022: 


Jänner 2022

UNTERWART

UMIZ, Ungarisches Medien und Informationszentrum Unterwart


Februar 2022

GROSSWARASDORF (Bezirk Oberpullendorf)

KUGA - KUlturna zadruGA


März 2022

NEUHAUS am KLAUSENBACH

Schloss Tabor 

 


April 2022 

MÖNCHHOF

Museum Mönchhof


Zu den Schwerpunktthemen der Ausstellung zählen:

·        Etablierung des neuen Grenzverlaufs 1921

·        Verfolgung und Ermordung der jüdischen Bevölkerung sowie der pannonischen Roma und Sinti

·        Zwangsarbeit unter den Nationalsozialisten am Südostwall 1944 – 1945

·        Vertreibung der Ungarndeutschen 1946

·        Ungarnaufstand und die darauffolgende Flüchtlingswelle 1956

·        Fall des Eisernen Vorhangs 1989

Konflikte und Zusammenarbeit, Ausgrenzung und Aufnahme, Trennendes und Verbindendes ziehen sich durch die Geschichte der Grenzregion von Österreich und Ungarn und spiegeln sich in den unterschiedlichen historischen Narrativen, die zur Herausbildung von Identitäten beigetragen haben.

Durch die gemeinsame Auseinandersetzung mit der wenig aufgearbeiteten Geschichte möchte das Projekt einen Beitrag zur Ausbildung einer modernen Identität eines historischen Grenz- und Kulturraums und zur wertschätzenden Anerkennung der vorhandenen kulturellen Vielfalt leisten.

 

Das Projekt „border(hi)stories – 100 Jahre Grenzgeschichte(n)“ wird durch das Programm Interreg Österreich-Ungarn 2014-2020 der Europäischen Union finanziert.

 

Programm Eröffnung der Wanderausstellung

Führungstermine allgemein

Führungstermine Schulen


ARCHIV:

Vortragsreihe
"border(hi)stories – 100 Jahre Grenzgeschichte(n)"

Sechs historische Ereignisse, die den Grenzraum von Österreich und Ungarn nachhaltig geprägt haben, stehen im Mittelpunkt einer Vortragsreihe des Projekts border(hi)stories – 100 Jahre Grenzgeschichte(n). Sie sind in Form von Narrativen, die auf beiden Seiten der Grenze vielfach unterschiedlich erzählt werden, noch immer wirksam.

An sechs Terminen im Mai diskutieren Historiker*innen und Expert*innen die folgenden Themen:

 

  • Donnerstag 6. Mai, 15.00-17.00 Uhr

Etablierung des neuen Grenzverlaufs 1921

Historiker*in: Dr. Herbert Brettl und Norbert Varga

 

  • Montag 10. Mai. 10.00-12.00 Uhr

Verfolgung der jüdischen Bevölkerung entlang der Grenze (1938-1945)

Historiker*in: Dr.a Eleonore Lappin-Eppel

 

  • Montag 17. Mai, 15.00-17.00 Uhr

Verfolgung und Ermordung der pannonischen Roma und Sinti

Historiker*in: Dr. Gerhard Baumgartner

 

  • Donnerstag 20. Mai, 15.00-17.00 Uhr

Ungarnaufstand 1956

Historiker*in: Univ.Prof. Dr.a Iboly Murber

 

  • Dienstag 25. Mai, 15.00-17.00 Uhr

Vertreibung der Ungarndeutschen 1946

Historiker*in: Univ.Prof. Dr. Gerhard Seewann

 

  • Donnerstag 27. Mai, 15.00-17.00 Uhr

Eiserner Vorhang

Historiker*in: Dr. Richard Hufschmied


Die zweisprachigen (deutsch, ungarisch) Workshops mit Simultanübersetzung finden online statt.

Die jeweiligen Zoom-Links für die einzelnen Termine finden Sie im Veranstaltungsprogramm.

 

Die Anmeldung ist jeweils bis einen Tag vor der Veranstaltung bei den folgenden Adressen möglich:

 

Daniela Mussnig

T: +43 1 586 75 44 - 36

M: daniela.mussnig@iz.or.at 

 

Krisztina Rimányi

T: +36 30 2775703

M: rimanyi.krisztina@vasmegye.hu 

 

Zsuzsanna Németh

T: +36 30 459 7859

M: zsuzsanna.nemeth@westpannon.hu 

 

border(hi)stories hat das Ziel, das Wissen über die Geschichte der Region zu verbessern und eine neue verbindende Erinnerungskultur zu fördern. Das Projekt wird durch das Programm Interreg Österreich-Ungarn 2014-2020 der Europäischen Union finanziert.   

 

 

 

Veranstaltungsprogramm

Veranstaltungsprogramm und Zoom-Links


Konferenz border(hi)stories

100 Jahre Grenze

Geschichte und Geschichten aus der Grenzregion Österreich und Ungarn

Konferenz (online) des Projektes border(hi)stories
am 4. Mai 2021

Dienstag, 4. Mai 2021
Moderation: Èva Kovács

 

10.00 Eröffnung
Dieter Szorger, Referat Kultur und Wissenschaft des Landes Burgenland
Zoltán Németh, Selbstverwaltung des Komitats Györ-Moson-Sopron

 

10.15 Vorstellung des Projektes border(hi)stories
Projektidee: Gerhard Baumgartner, Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes,
Tibor Polgár, Nyugat-Pannon Terület- és Gazdaságfejlesztési Szolgáltató Közhasznú Nonprofit Kft.
Projektumsetzung in den Bereichen Digitales Archiv, Wanderausstellung, Schulkooperationen:
Projektpartner*innen unter der Leitung von Franjo Steiner, IZ - Verein zur Förderung von Vielfalt, Dialog und Bildung

 

11.00 Grenzgeschichten
          Einleitung
11.05 Das Jahr 1956
          Ernö Deák, ein ehemaliger Student aus Sopron, erzählt über seine Flucht
11.20 Das Jahr 1989
         Die Geschichte der Fluchthelferin Agnes Balthig, erzählt von Jeanette Kretschmar-Meier, geflüchtet 1989
         Das Paneuropäische Picknick, erzählt von Bella Árpád, 1989 Kommandant der ungarischen Grenzpolizei in Sopronpuszta
11.50 Reflexion und Diskussion
12.30 Ausblick auf die Vortragsreihe border(hi)stories

 

12.40 Abschluss der Konferenz

 

Die Konferenz findet online via Zoom mit Dolmetschung (deutsch-ungarisch) statt. Anmeldung erbeten bis 30.04.2021:

Daniela Mussnig
T: +43 1 586 75 44 - 36
M: daniela.mussnig@iz.or.at

 

Einladung Konferenz 100 Jahre Grenze


Online-Seminar für Lehrer*innen

border(hi)stories - Geschichte gemeinsam entdecken!

Über die Verfolgung und Ermordung der jüdischen Bevölkerung und pannonischer Roma und Sinti

Termin: 11. Juni 2021, 14.00 bis 17.00 Uhr

Im Mittelpunkt des Seminars steht die Auseinandersetzung mit der Geschichte der österreichisch-ungarischen Grenzregion. Im Rahmen des Seminars wird dabei ein Fokus auf die Verfolgung und Ermordung der jüdischen Bevölkerung sowie pannonischer Roma und Sinti gesetzt. Weiters wird der Südostwall thematisiert.

Unsere Experten Gerhard Baumgartner (DÖW) und Varga Balázs (Westpannon Non-profit Gesmbh) thematisieren anhand von Originalquellen und biographischen Beispielen, die von beiden Seiten der Grenze stammen, prägende historische Ereignisse und Erfahrungen. Zugleich laden wir Sie ein, gemeinsam mit unseren Historiker*innen und Expert*innen des Interreg Projekts „border(hi)stories“ Unterrichtsvorschläge zu diesen Themen zu besprechen, weiterzuentwickeln und neue Ideen zu generieren.

Referenten:

- Mag. Dr. Gerhard Baumgartner – Wissenschaftlicher Leiter, Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (DÖW)

- Balázs Varga (Universität Győr- Expert von Westpannon Non-profit Gesmbh)

 

Ort: Online-Seminar (Zoom-Meeting)

Seminarleitung: Mag.a Alice Scridon und Mag. Franjo Steiner, IZ – Verein zur Förderung von Vielfalt, Dialog und Bildung

Zielgruppe: Lehrer*innen der Sekundarstufe 1 und 2 in Österreich und Ungarn

Sprache: Das Seminar findet auf Deutsch und Ungarisch statt – eine Simultanübersetzung wird angeboten.

 

Anmeldung: erfolgt über PH-Online der Pädagogischen Hochschule Burgenland bis 4. Juni 2021 (Lehrveranstaltungsnr. C10S21AS06) 

Kontakt: Mag.a Alice Scridon, alice.scridon@iz.or.at 

 

 

Einladung zum Lehrer*innen-Seminar am 11. Juni 2021

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