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Lehrer*innen-Seminar „border(hi)stories – Geschichte gemeinsam entdecken!“

Online-Seminar

„border(hi)stories - Geschichte gemeinsam entdecken! Über die Vertreibung der Ungarndeutschen aus Komitat Győr-Moson-Sopron und Komitat Vas."

Im Mittelpunkt des Seminars steht die Auseinandersetzung mit der Geschichte der österreichisch-ungarischen Grenzregion. Im Rahmen des Seminars wird dabei ein Fokus auf die Vertreibung der deutschen Bevölkerung in Westungarn nach dem II. Weltkrieg gelegt.

Unsere Experten Savaria Múzeum Szombathely (Vas Megyei Önkormányzati Hivatal) und Balázs Varga (Westpannon Non-profit Gesmbh) thematisieren anhand von Originalquellen und biographischen Beispielen prägende historische Ereignisse und Erfahrungen. Zugleich werden im Rahmen des Seminars thematische Unterrichtsvorschläge besprochen und weiterentwickelt. Wir laden Sie ein, gemeinsam mit unseren Historiker*innen und Expert*innen des Interreg Projekts „border(hi)stories“ die vorgestellten Unterrichtsvorschläge zu besprechen und weiterzuentwickeln.

Referenten:

-          Dr. Zoltán Ács, Historiker des Komitatsmuseums Savaria

-          Balázs Varga (Universität Győr)

-          András Varga – (Széchenyi István Gymnasium Budapest)

 

Termin: 27. Januar 2022, 14.00 bis 17.00 Uhr

Ort: Online-Seminar (Zoom-Meeting)

Seminarleitung: Péter Halinka - Westpannon Non-profit Gesmbh und Mag. Franjo Steiner, IZ – Verein zur Förderung von Vielfalt, Dialog und Bildung

Zielgruppe: Lehrer*innen der Sekundarstufe 1 und 2 in Österreich und Ungarn

Max. Teilnehmer*innen: 25 Personen

 

Sprache: Das Seminar findet auf Deutsch und Ungarisch statt – eine Simultanübersetzung wird angeboten.

Kontakt und Anmeldung: 

Lehrer*innen können sich über die PH Burgenland anmelden >>

Lehrveranstaltungsnummer: C10W21AS08

oder über 

Katharina Klär, katharina.klaer@iz.or.at

Gergáczné Németh Zsuzsanna, zsuzsanna.nemeth@westpannon.hu

 

EINLADUNG

 

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme!

 


 

 

Wanderausstellung in Unterwart - Alsóőr wird eröffnet, Dialogveranstaltung vorerst abgesagt

Wir freuen uns mitteilen zu können, dass die Wanderausstellung 100 Jahre Grenzgeschichte(n) am Freitag, den 14. Jänner 2022 im UMIZ, dem Ungarischen Medien- und Informationszentrum in Unterwart– Alsóőr planmäßig eröffnet wird und Besucher*innen und Interessent*innen offensteht!

 

Die Wanderausstellung kann entsprechend der jeweils geltenden Corona-Maßnahmen zu den folgenden Zeiten besucht werden:

Ausstellungsdauer: 14. bis 28. Jänner 2022

Ort: UMIZ – Ungarische Medien- und Informationszentrum, 7502 Unterwart

Öffnungszeiten: MO – DO 8 – 12 und 12.30 – 16.30 Uhr. FR 8 – 13 Uhr. Nach telefonischer Vereinbarung sind Besuche am Samstag möglich: 0676 944 0777

 

Im Mittelpunkt der historischen Auseinandersetzung steht Die Grenzziehung 1921 – 1923. Österreichische und ungarische Historiker*innen gehen der Frage nach, wie verschiedene Gruppen der Bevölkerung versuchten, den neuen Grenzverlauf zu beeinflussen und welche Narrative in diesem Zusammenhang teilweise bis heute wirkmächtig sind.

 

Die zur Eröffnung geplante Dialogveranstaltung muss Pandemie-bedingt leider vorerst abgesagt werden. Medienvertreter*innen haben aber die Möglichkeit, die Ausstellung am Freitag, den 14.01.2022 ab 18.30 Uhr zu besichtigen und mit Experten zu sprechen:

  • Gerhard Baumgartner, Historiker, Leiter des Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstandes
  • Walter Reiss, Moderator der Dialogveranstaltungen, ehemaliger ORF Journalist
  • Franjo Steiner, Projektleiter, IZ-Verein zur Förderung von Vielfalt, Dialog und Bildung
     

Bei Rückfragen kontaktieren Sie bitte:

Gertraud Illmeier

IZ-Verein zur Förderung von Vielfalt, Dialog und Bildung

T: +43 1 586 75 44 - 37

M: gertraud.illmeier@iz.or.at

 

Wanderausstellung und Dialoge zur Geschichte der Grenzregion
von Österreich und Ungarn im 20. Jahrhundert

Station 3: Unterwart, Ungarisches Medien- und Informationszentrum (UMIZ)

Die dritte Station der Wanderausstellung zur Geschichte der Grenzregion von Österreich und Ungarn im 20. Jahrhundert führt nach Unterwart – Alsóőr im Südburgenland. Es handelt sich dabei um eine der vier Gemeinden mit dem größten Anteil an der ungarischen Volksgruppe. Bei der Dialogveranstaltung zur Eröffnung der Ausstellung am 14. Jänner 2022 steht die Grenzziehung der Jahre 1921 – 1923 im Mittelpunkt. Die Veranstaltungen sind Teil des Projekts border(hi)stories – 100 Jahre Grenzgeschichte(n) von Österreich und Ungarn. Die Wanderausstellung ist dreisprachig (Deutsch, Ungarisch und Englisch).

Ausstellungsdauer: 14. bis 28. Jänner 2022

Ort: UMIZ – Ungarisches Medien- und Informationszentrum, 7502 Unterwart

Öffnungszeiten: MO – DO 8 – 12 und 12.30 – 16.30 Uhr. FR 8 – 13 Uhr. Nach telefonischer Vereinbarung sind Besuche am Samstag möglich: 0676 944 0777


Die Grenzziehung 1921 - 1923

Die Friedensverträge von St. Germain und Trianon sprachen das westungarische Grenzgebiet Österreich zu. Ungarische Freiwilligenverbände („Freischärler“) verhinderten im August 1921 mit Waffengewalt die Übernahme des neuen Bundeslandes Burgenland durch österreichische Gendarmerie. Ungarn unterstützte diesen Kampf nicht offiziell, duldete aber die Aktionen der Freischärler, die unter dem Kommando von Pál Prónay standen. Prónay war es auch, der noch am 4. Oktober 1921 in Oberwart den unabhängigen Freistaat „Leithabanat“ ausrief. Ein weiterer Anführer war Graf Erdödy aus Rotenturm.

Nachdem die Friedensverträge die neue Grenze nur grob skizzierten, wurde 1920 eine interalliierte Grenzregelungskommission gebildet, um eine endgültige Grenzlinie auszuarbeiten. Neben Österreich und Ungarn waren Vertreter der Siegermächte an den teilweise zähen Verhandlungen beteiligt. Im südlichen Burgenland benutzte Graf Erdödy seine ungarischen Landarbeiter, um den Grenzverlauf in seinem Sinne zu beeinflussen. Beiderseits der Grenze führten die Entscheidungen der Kommission oft zum Gefühl, ungerecht behandelt worden zu sein. Lässt sich mittlerweile eine gemeinsame Lesart für die damals so umstrittene Grenzlinie finden?


Programm zur Ausstellungseröffnung

Freitag, 14. Jänner 2022

UMIZ – Ungarisches Medien- und Informationszentrum

18.00 – ca. 21.00 Uhr

Moderation: Walter Reiss

Begrüßung: Hannes Nemeth, Bürgermeister (in spe) von Unterwart

Hintergrund des Projekts border(hi)stories: Franjo Steiner, IZ - Verein zur Förderung von Vielfalt, Dialog und Bildung

Inhaltliche Einführung: Michael Achenbach, Wissenschaftlicher Mitarbeiter des Landes Burgenland

Im Dialog zur Geschichte. Die Grenzziehung 1921 – 1923:

·       Ibolya Murber, Historikerin, Professorin an der Universität Szombathely

·       Sándor Horváth, ehemaliger Bürgermeister in Narda

·       Herbert Brettl, Historiker, Buchautor und Lehrender an der Privaten Pädagogischen Hochschule Burgenland

·       Gerhard Baumgartner, Historiker, Leiter des Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstandes

Rundgang durch die Ausstellung und Buffet (ab ca. 21 Uhr)

 

Der Besuch der Wanderausstellung ist kostenlos. Es gelten die jeweils aktuellen CoV-19 Regelungen.

Gerne bieten wir Führungen für Schulen an.

 

Anmeldung zur Eröffnung der Wanderausstellung (bis 9. Jänner) sowie für Schulführungen:

Daniela Mussnig

T: +43 1 586 75 44 - 36

M: daniela.mussnig@iz.or.at

 

Alle Informationen zum Projekt:

https://www.interreg-athu.eu/borderhistories

 

Danke für Ihr Interesse am Projekt border(hi)stories!

Wir möchten darauf hinweisen, dass die Wanderausstellung 100 Jahre Grenzgeschichte(n) im Landhaus Eisenstadt Lockdown-bedingt auf einen späteren Zeitpunkt im Frühjahr 2022 verschoben werden musste. Ebenso der Dialog mit Historiker*innen aus Ungarn und aus Österreich zum Thema Ungarische Revolution 1956 und Flüchtlingswelle.

Die nächste Möglichkeit, die Wanderausstellung zu besuchen, ist von 14. - 28. Jänner 2022 in Unterwart. Veranstaltungsort ist das UMIZ - Ungarisches Medien- und Informationszentrum.

Nähere Informationen zum Schwerpunktthema der Eröffnung der Ausstellung in Unterwart, finden Sie hier in Kürze.

Wir hoffen, Sie bei der Ausstellung in Unterwart, oder einem der anderen Ausstellungsorte in der Grenzregion des Burgenlandes begrüßen zu dürfen! Ausstellungsorte sind im Jänner 2022: Unterwart, im Februar: Grosswarasdorf, im März: Neuhaus am Klausenbach, im April: Mönchhof sowie anschließend in Eisenstadt.

Eine Übersicht über alle Termine und Orte zur Ausstellung finden Sie hier:

 

Stationen und Termine Wanderausstellung "100 Jahre Grenzgeschichte(n)"

Wanderausstellung und Dialoge zur Geschichte der Grenzregion von Österreich und Ungarn im 20. Jahrhundert

Station 2: Schuhmühle in Schattendorf

Im November 2021 macht die Wanderausstellung zur Geschichte der Grenzregion von Österreich und Ungarn Station in der Schuhmühle Schattendorf (Bezirk Mattersburg). Zu sehen ist die Ausstellung von 8. bis 28. November.

Eröffnet wird die Ausstellung am 8. November mit einer Dialogveranstaltung zum Thema „Täter – Retter – Zuseher. Entscheidungsspielräume am Südostwall“. Österreichische und ungarische Historiker*innen gehen der Frage nach, welche Entscheidungsspielräume es für die Menschen in den Jahren 1944 und 1945 entlang des Südostwalls gab. Dass es Spielräume für das Setzen oder Unterlassen von Handlungen gab, wird nicht von allen Menschen anerkannt. Im Projekt border(hi)stories - 100 Jahre Grenzgeschichte(n) geht es aber nicht um Schuldzuweisungen, sondern um die Aufarbeitung historischen Materials zu einem der dunkelsten Kapitel der Geschichte der Grenzregion im 20. Jahrhundert.

Der Südostwall war ein System aus Schützen- und Panzergräben, das ab Herbst 1944 entlang der Grenze als letzte Verteidigungslinie des Deutschen Reiches gegen die Rote Armee entstand. Ungarisch-jüdische Zwangsarbeiter mussten unter unmenschlichen Bedingungen am Südostwall schanzen. Als die Rote Armee näher rückte, wurden die Lager aufgelöst und die Zwangsarbeiter zu Fuß nach Mauthausen getrieben. Unzählige Menschen überlebten diesen Marsch nicht. Auch Jugendliche der Hitlerjugend mussten an den Grabungsarbeiten teilnehmen. Sie waren nach 1945 wichtige Zeugen für die Massenmorde an den jüdischen Zwangsarbeitern in Deutsch Schützen. Das bekannteste Massaker fand in der Nähe des Kreuzstadls bei Rechnitz/Rohonc statt, wo heute ein Mahnmal im Gedenken an alle Opfer des Südostwalls steht.

 

Wanderausstellung Schuhmühle Schattendorf
8. - 28. November 2021

Mittwoch: 9 - 12 Uhr und 17 - 21 Uhr, Donnerstag: 9 - 12 Uhr und 13.30 - 18 Uhr

Thema der Dialogveranstaltung: Täter – Retter – Zuseher. Entscheidungsspielräume am Südostwall 1944 – 1945.

 

Eröffnung am Montag, 8. November 2021, Beginn 18 Uhr
Programm:

Moderation: Walter Reiss

Begrüßung: Johannes Lotter, Bürgermeister von Schattendorf

Hintergrund der Wanderausstellung und des Projekts border(hi)stories: Franjo Steiner, IZ - Verein zur Förderung von Vielfalt, Dialog und Bildung

Thematische Einführung: Michael Achenbach, Wissenschaftlicher Mitarbeiter des Landes Burgenland

Im Dialog zur Geschichte: „Täter – Retter – Zuseher, Entscheidungsspielräume am Südostwall“

·        Claudia Kuretsidis-Haider, Historikerin, Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstandes

·        Harald Strassl, Historiker und Lehrer im Gymnasium der Diözese Eisenstadt

·        Szabolcs Szita, Historiker, Professor für Geschichte an der Universität Sopron und an der Jüdischen Universität Budapest

·        Frisch György, Historiker, Vertreter der NÜB Stiftung – Ungarn (NÜB Alapitvány – Budapest)

Rundgang durch die Ausstellung und Buffet (ab ca. 21 Uhr)

 

Anmeldung zur Eröffnung:

Jasmin Karnutsch

Amt der Burgenländischen Landesregierung

+43 57 600-2089

jasmin.karnutsch@bgld.gv.at

Liken Sie uns auf Facebook: www.facebook.com/borderhistories

 

Alle Veranstaltungen sind kostenlos und können unter Beachtung der jeweils aktuellen CoV-19 Richtlinien besucht werden.

 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!


Führungen für Schulklassen:

Schulen der Sek. 2 sind sehr herzlich zu interaktiven und kostenlosen Führungen durch die Ausstellung eingeladen!

Führungen sind immer am Mittwoch und Donnerstag Vormittag möglich, jeweils 9.00-10.00 Uhr oder 11.00 – 12.00 Uhr.

 

Anmeldung zu Führungen:

Daniela Mussnig

IZ – Verein zur Förderung von Vielfalt, Dialog und Bildung

+43 1 586 75 44 – 36

daniela.mussnig@iz.or.at

Einladung Führungen für Schulklassen

Lehrer*innen-Seminar „border(hi)stories – Geschichte gemeinsam entdecken!“

Online-Seminar für Lehrer*innen

„border(hi)stories – Geschichte gemeinsam entdecken! Über die Verfolgung und Ermordung der jüdischen Bevölkerung und pannonischer Roma und Sinti“

Im Mittelpunkt des Seminars steht die Auseinandersetzung mit der Geschichte der österreichisch-ungarischen Grenzregion. Im Rahmen des Seminars wird dabei ein Fokus auf die Verfolgung und Ermordung der jüdischen Bevölkerung sowie pannonischer Roma und Sinti gesetzt. Weiters wird der Südostwall thematisiert.

Unsere Experten Gerhard Baumgartner und Balázs Varga thematisieren anhand von Originalquellen und biographischen Beispielen, die von beiden Seiten der Grenze stammen, prägende historische Ereignisse und Erfahrungen. Zugleich laden wir Sie ein, gemeinsam mit unseren Historiker*innen und Expert*innen des Interreg-Projekts border(hi)stories Unterrichtsvorschläge zu diesen Themen zu besprechen, weiterzuentwickeln und neue Ideen zu generieren.

Referenten:

Mag. Dr. Gerhard Baumgartner – Wissenschaftlicher Leiter, Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (DÖW)
Balázs Varga (Universität Györ)
Expert*innen aus dem border(hi)stories Projektteam

Termin: 11. Oktober 2021, 13.30 bis 17.00 Uhr

Ort: Online-Seminar (Zoom-Meeting).

Seminarleitung: Mag.a Alice Scridon und Mag. Franjo Steiner, IZ – Verein zur Förderung von Vielfalt, Dialog und Bildung

Zielgruppe: Lehrer*innen der Sekundarstufe 1 und 2 in Österreich und Ungarn, interessierte Personen aus dem Bildungsbereich

Sprache: Das Seminar findet auf Deutsch und Ungarisch statt – eine Simultanübersetzung wird angeboten.

Kontakt und Anmeldung: Mag.a Alice Scridon, alice.scridon@iz.or.at 

Lehrer*innen können sich über PH Online der PH Burgenland anmelden >>

Lehrveranstaltungsnummer: C10W21AS07

 

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

 

Einladung zum Lehrer*innenseminar

Wanderausstellung und Dialoge in der Grenzregion von
Österreich und Ungarn

Erinnern – Gedenken – der Grenze entlang

Vor 100 Jahren wurde die Grenze im Osten Österreichs neu gezogen. Aus dem ehemaligen Deutsch-Westungarn wurde 1921 das Burgenland. Im Laufe des 20. Jahrhunderts sollten noch weitere einschneidende Ereignisse teils mit welthistorischer Bedeutung folgen. Eine dreisprachige Wanderausstellung des Projekts border(hi)stories bringt die wechselvolle Geschichte der Grenzregion von Österreich und Ungarn zu den Menschen.

Ab Oktober widmet sich die Wanderausstellung „100 Jahre Grenzgeschichte(n)“ den großen historischen Ereignissen, die die Grenzregion von Österreich und Ungarn geprägt haben. Besonderes Augenmerk wird auch auf die Narrative gelegt, über welche diese Ereignisse erinnert und an die nächste Generation weitergegeben werden.

Die dreisprachige Wanderausstellung (Deutsch, Ungarisch, Englisch) wird an acht verschiedenen Orten im Burgenland von Oktober 2021 bis April 2022 zu sehen sein. Den Auftakt macht das Offene Haus in Oberwart (OHO) am 6. Oktober 2021. Danach wandert die Ausstellung nach Schattendorf (November) und Eisenstadt (Dezember). Jede Ausstellung wird mit einer Dialogveranstaltung eröffnet, bei der Historiker*innen und Expert*innen bestimmte Schwerpunktthemen unter Einbindung der Bevölkerung diskutieren.

 

Termine 2021:


Oktober 2021

OBERWART

Eröffnung: 6. Oktober 

6.-16. Oktober, Offenes Haus Oberwart (OHO), 7400 Oberwart

Montag - Freitag 9 - 14 Uhr

Thema der Dialogveranstaltung: Etablierung des neuen Grenzverlaufs 1921. Vom Versuch der umstrittenen Landnahme zur endgültigen Festlegung der Grenze


Programm 

Mittwoch, 6. Oktober 2021

Moderation: Walter Reiss

 

19.30                    Begrüßung

                             Georg Rosner, Bürgermeister von Oberwart

19.35                    Grußworte
                             Christian Drobits, Land Burgenland, Nationalratsabgeordneter

19.40 - 19.50        Hintergrund der Wanderausstellung - das Projekt border(hi)stories
                              Franjo Steiner, IZ - Verein zur Förderung von Vielfalt, Dialog und Bildung

19.50 - 20.10        Einführung in die Ausstellung und das Schwerpunktthema "Etablierung des Grenzverlaufs 1921"
                             Michael Achenbach, Wissenschaftlicher Mitarbeiter des Landes Burgenland
20.10 - 21.00        Im Dialog zur Geschichte:

                             Gerhard Baumgartner, Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstandes
                             Zoltán Ács, Savaria Múzeum in Szombathely
                             Horváth Sándor, ehemaliger Bürgermeister von Narda
                             Eva Müllner, Soziologin, Buchautorin
ab 21.00               Rundgang durch die Ausstellung
                             Buffet

 

Anmeldung zur Eröffnungsveranstaltung erbeten bis 04.10.2021:

Daniela Mussnig

T: +43 1 586 75 44 - 36

M: daniela.mussnig@iz.or.at

Liken Sie uns auf Facebook: www.facebook.com/borderhistories

 

Bitte beachten Sie die aktuellen CoV-19 Richtlinien.

 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!


Termine für Führungen durch die Wanderausstellung in Oberwart

Ort: Offenes Haus Oberwart (OHO)

Ausstellungsdauer: 6.-16. Oktober

 

Die Ausstellung kann zu den Öffnungszeiten des OHO besucht werden:

Montag - Freitag 9 -14 Uhr

 

Führungen für Schulen sind an folgenden Terminen gegen Voranmeldung möglich:

 

Allgemeine Führungstermine: 

 

Anmeldung

Daniela Mussnig

T: +43 1 586 75 44 - 36

M: daniela.mussnig@iz.or.at

 


November 2021

SCHATTENDORF

10. - 28. November, Schuhmühle Schattendorf, 7022 Schattendorf

Mittwoch: 9 - 12 Uhr und 17 - 21 Uhr; Donnerstag: 9 - 12 Uhr und 13:30 - 18 Uhr

Thema der Dialogveranstaltung: Entscheidungsspielräume am Südostwall 1944 - 1945


Dezember 2021
EISENSTADT

1. - 28. Dezember, Landhaus, 7000 Eisenstadt

Montag - Freitag: 8 - 16 Uhr
Thema der Dialogveranstaltung: 1956 - Die Welt blickt auf Ungarn


Termine und Orte für 2022: 


Jänner 2022

UNTERWART

UMIZ, Ungarisches Medien und Informationszentrum Unterwart


Februar 2022

GROSSWARASDORF (Bezirk Oberpullendorf)

KUGA - KUlturna zadruGA


März 2022

NEUHAUS am KLAUSENBACH

Schloss Tabor (angefragt)

 


April 2022 

MÖNCHHOF

Museam Mönchhof


Zu den Schwerpunktthemen der Ausstellung zählen:

·        Etablierung des neuen Grenzverlaufs 1921

·        Verfolgung und Ermordung der jüdischen Bevölkerung sowie der pannonischen Roma und Sinti

·        Zwangsarbeit unter den Nationalsozialisten am Südostwall 1944 – 1945

·        Vertreibung der Ungarndeutschen 1946

·        Ungarnaufstand und die darauffolgende Flüchtlingswelle 1956

·        Fall des Eisernen Vorhangs 1989

Konflikte und Zusammenarbeit, Ausgrenzung und Aufnahme, Trennendes und Verbindendes ziehen sich durch die Geschichte der Grenzregion von Österreich und Ungarn und spiegeln sich in den unterschiedlichen historischen Narrativen, die zur Herausbildung von Identitäten beigetragen haben.

Durch die gemeinsame Auseinandersetzung mit der wenig aufgearbeiteten Geschichte möchte das Projekt einen Beitrag zur Ausbildung einer modernen Identität eines historischen Grenz- und Kulturraums und zur wertschätzenden Anerkennung der vorhandenen kulturellen Vielfalt leisten.

 

Das Projekt „border(hi)stories – 100 Jahre Grenzgeschichte(n)“ wird durch das Programm Interreg Österreich-Ungarn 2014-2020 der Europäischen Union finanziert.

 

Programm Eröffnung der Wanderausstellung

Führungstermine allgemein

Führungstermine Schulen


ARCHIV:

Vortragsreihe
"border(hi)stories – 100 Jahre Grenzgeschichte(n)"

Sechs historische Ereignisse, die den Grenzraum von Österreich und Ungarn nachhaltig geprägt haben, stehen im Mittelpunkt einer Vortragsreihe des Projekts border(hi)stories – 100 Jahre Grenzgeschichte(n). Sie sind in Form von Narrativen, die auf beiden Seiten der Grenze vielfach unterschiedlich erzählt werden, noch immer wirksam.

An sechs Terminen im Mai diskutieren Historiker*innen und Expert*innen die folgenden Themen:

 

  • Donnerstag 6. Mai, 15.00-17.00 Uhr

Etablierung des neuen Grenzverlaufs 1921

Historiker*in: Dr. Herbert Brettl und Norbert Varga

 

  • Montag 10. Mai. 10.00-12.00 Uhr

Verfolgung der jüdischen Bevölkerung entlang der Grenze (1938-1945)

Historiker*in: Dr.a Eleonore Lappin-Eppel

 

  • Montag 17. Mai, 15.00-17.00 Uhr

Verfolgung und Ermordung der pannonischen Roma und Sinti

Historiker*in: Dr. Gerhard Baumgartner

 

  • Donnerstag 20. Mai, 15.00-17.00 Uhr

Ungarnaufstand 1956

Historiker*in: Univ.Prof. Dr.a Iboly Murber

 

  • Dienstag 25. Mai, 15.00-17.00 Uhr

Vertreibung der Ungarndeutschen 1946

Historiker*in: Univ.Prof. Dr. Gerhard Seewann

 

  • Donnerstag 27. Mai, 15.00-17.00 Uhr

Eiserner Vorhang

Historiker*in: Dr. Richard Hufschmied


Die zweisprachigen (deutsch, ungarisch) Workshops mit Simultanübersetzung finden online statt.

Die jeweiligen Zoom-Links für die einzelnen Termine finden Sie im Veranstaltungsprogramm.

 

Die Anmeldung ist jeweils bis einen Tag vor der Veranstaltung bei den folgenden Adressen möglich:

 

Daniela Mussnig

T: +43 1 586 75 44 - 36

M: daniela.mussnig@iz.or.at 

 

Krisztina Rimányi

T: +36 30 2775703

M: rimanyi.krisztina@vasmegye.hu 

 

Zsuzsanna Németh

T: +36 30 459 7859

M: zsuzsanna.nemeth@westpannon.hu 

 

border(hi)stories hat das Ziel, das Wissen über die Geschichte der Region zu verbessern und eine neue verbindende Erinnerungskultur zu fördern. Das Projekt wird durch das Programm Interreg Österreich-Ungarn 2014-2020 der Europäischen Union finanziert.   

 

 

 

Veranstaltungsprogramm

Veranstaltungsprogramm und Zoom-Links


Konferenz border(hi)stories

100 Jahre Grenze

Geschichte und Geschichten aus der Grenzregion Österreich und Ungarn

Konferenz (online) des Projektes border(hi)stories
am 4. Mai 2021

Dienstag, 4. Mai 2021
Moderation: Èva Kovács

 

10.00 Eröffnung
Dieter Szorger, Referat Kultur und Wissenschaft des Landes Burgenland
Zoltán Németh, Selbstverwaltung des Komitats Györ-Moson-Sopron

 

10.15 Vorstellung des Projektes border(hi)stories
Projektidee: Gerhard Baumgartner, Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes,
Tibor Polgár, Nyugat-Pannon Terület- és Gazdaságfejlesztési Szolgáltató Közhasznú Nonprofit Kft.
Projektumsetzung in den Bereichen Digitales Archiv, Wanderausstellung, Schulkooperationen:
Projektpartner*innen unter der Leitung von Franjo Steiner, IZ - Verein zur Förderung von Vielfalt, Dialog und Bildung

 

11.00 Grenzgeschichten
          Einleitung
11.05 Das Jahr 1956
          Ernö Deák, ein ehemaliger Student aus Sopron, erzählt über seine Flucht
11.20 Das Jahr 1989
         Die Geschichte der Fluchthelferin Agnes Balthig, erzählt von Jeanette Kretschmar-Meier, geflüchtet 1989
         Das Paneuropäische Picknick, erzählt von Bella Árpád, 1989 Kommandant der ungarischen Grenzpolizei in Sopronpuszta
11.50 Reflexion und Diskussion
12.30 Ausblick auf die Vortragsreihe border(hi)stories

 

12.40 Abschluss der Konferenz

 

Die Konferenz findet online via Zoom mit Dolmetschung (deutsch-ungarisch) statt. Anmeldung erbeten bis 30.04.2021:

Daniela Mussnig
T: +43 1 586 75 44 - 36
M: daniela.mussnig@iz.or.at

 

Einladung Konferenz 100 Jahre Grenze


Online-Seminar für Lehrer*innen

border(hi)stories - Geschichte gemeinsam entdecken!

Über die Verfolgung und Ermordung der jüdischen Bevölkerung und pannonischer Roma und Sinti

Termin: 11. Juni 2021, 14.00 bis 17.00 Uhr

Im Mittelpunkt des Seminars steht die Auseinandersetzung mit der Geschichte der österreichisch-ungarischen Grenzregion. Im Rahmen des Seminars wird dabei ein Fokus auf die Verfolgung und Ermordung der jüdischen Bevölkerung sowie pannonischer Roma und Sinti gesetzt. Weiters wird der Südostwall thematisiert.

Unsere Experten Gerhard Baumgartner (DÖW) und Varga Balázs (Westpannon Non-profit Gesmbh) thematisieren anhand von Originalquellen und biographischen Beispielen, die von beiden Seiten der Grenze stammen, prägende historische Ereignisse und Erfahrungen. Zugleich laden wir Sie ein, gemeinsam mit unseren Historiker*innen und Expert*innen des Interreg Projekts „border(hi)stories“ Unterrichtsvorschläge zu diesen Themen zu besprechen, weiterzuentwickeln und neue Ideen zu generieren.

Referenten:

- Mag. Dr. Gerhard Baumgartner – Wissenschaftlicher Leiter, Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (DÖW)

- Balázs Varga (Universität Győr- Expert von Westpannon Non-profit Gesmbh)

 

Ort: Online-Seminar (Zoom-Meeting)

Seminarleitung: Mag.a Alice Scridon und Mag. Franjo Steiner, IZ – Verein zur Förderung von Vielfalt, Dialog und Bildung

Zielgruppe: Lehrer*innen der Sekundarstufe 1 und 2 in Österreich und Ungarn

Sprache: Das Seminar findet auf Deutsch und Ungarisch statt – eine Simultanübersetzung wird angeboten.

 

Anmeldung: erfolgt über PH-Online der Pädagogischen Hochschule Burgenland bis 4. Juni 2021 (Lehrveranstaltungsnr. C10S21AS06) 

Kontakt: Mag.a Alice Scridon, alice.scridon@iz.or.at 

 

 

Einladung zum Lehrer*innen-Seminar am 11. Juni 2021

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